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Inhalte des Online Magazins
APOKALYPTIK
Durch Artikel zur Geschichte, Gegenwart, Philosophie, Theologie
und Ästhetik der Apokalyptik und des
Heiligen Krieges in verschiedenen Denk- Glaubens- und
Kunstrichtungen möchten wir die
kritische Aufmerksamkeit darauf lenken, dass sich in unseren Tagen
weltweit eine Kultur des Endzeitdenkens und des militanten Messianismus
ausbreitet und intensiviert. Für die religiöse Apokalyptik haben wir in
unserem grundsätzlichen Beitrag Die apokalyptische Matrix gezeigt, dass alle Religionen
demselben apokalyptischen Muster folgen, selbst wenn sie sich gegenseitig
bekriegen.
Geht die Welt unter – und wenn ja, warum? - Zur Kritik des
apokalyptischen Bewusstseins (Lutz von Werder)
2012: Weshalb Roland Emmerich die Kaaba vor dem Weltuntergang
rettet
Das
Philosophische Café mit Lutz von Werder in der Urania Berlin:
28. Feb. – 2010 Sonntags 10.30 bis 12.00 Uhr
Weltende durch den Krieg der
Weltreligionen? V. u.
V. Trimondi
Urania Berlin e.V.
An der Urania
10787 Berlin
Tel.: (030) 218 90 91
kontakt@urania-berlin.de
Ahmadinedschad
und die Atombombe Schiitischer Endzeitglaube und Weltpolitik

Präsident Mahmoud Ahmadinedschad kündigt in der heiligen
Stadt Mashhad in
einer besonderen Zeremonie die erfolgreiche
Urananreicherung an (2006)
George W. Bush und die Apokalypse
Der Wahn war größer,
als man bisher wusste
Neue Dokumente zeigen, wie
fanatisch George W. Bush und sein Verteidigungsminister Ronald Rumsfeld
davon überzeugt waren, mit dem Irak-Krieg apokalyptische Prophezeiungen
aus der Bibel zu erfüllen. (Zum
Artikel)
Zum Besuch des XIV. Dalai
Lama in Deutschland erschien in der Illustrierten Stern Nr. 32,
30.07.2009 ein äußert kritischer Artikel mit dem Titel: „Die zwei Gesichter
des Dalai Lama. – Der sanfte Tibeter und sein undemokratisches System“.
Chefredakteur Thomas Osterkorn schreibt im Editorial unter der
Überschrift „Die dunkle Seite des Dalai Lama“: „In unserer
Titelgeschichte über die ‚Lichtgestalt mit Schattenseiten’ beleuchten wir
nun die im Westen kaum bekannten dunklen Facetten des System Dalai Lama,
der im indischen Exil nicht gerade
demokratisch regiert. Dort müssen kritische Zeitungen schließen, und
andersgläubige Mönche fürchten sich vor Repressionen. […] Der ‚Ozean der
Weisheit’, so die Übersetzung für Dalai Lama, hat ganz offenkundig auch
ein paar Untiefen.“

Der
Stern Artikel bestätigt in allen Punkten die von Victor und Victoria
Trimondi seit der Veröffentlichung ihres Buches „Der
Schatten des Dalai Lama“ (1999) vorgelegte und ständig aktualisierte
Kritik an dem tibetischen Religionsführer. Man kann sagen, dass die
Illustrierte mit ihrem Beitrag die journalistische Integrität zurück
gewonnen hat, die in der Dalai Lama Berichterstattung der offiziellen
deutschen Presse über Jahre missachtet wurde. Wer sich den Spaß leisten
will, der vergleiche den Stern-Artikel mit der Titelgeschichte des
Spiegels vom 29/2007, der die bezeichnende
Überschrift trägt: „Dalai Lama - Der Gott zum Anfassen“. An kaum einem
Beispiel dürfte der Unterschied zwischen kritischem Journalismus und
Hofberichterstattung so deutlich werden, wie bei der Gegenüberstellungen
dieser beiden Berichte.
Bei der folgenden Serie von
Artikeln über den Dalai Lama und den tibetischen Buddhismus handelt es
sich um ein Kapitel, das als Teil des Buches Krieg der Religionen von Victor und
Victoria Trimondi gedacht war. Es sollte zeigen, dass die Apokalyptische Matrix auch im Buddhismus,
speziell im Lamaismus auffindbar ist. Aus Platzgründen wurde dieses
Kapitel nicht aufgenommen.
Kriege, Endzeitschlachten und
Weltuntergänge im
Lamaismus
Die
vier „Weltvernichtungen“ der lamaistischen Apokalyptik
Der
Armageddon-Krieg des Kalachakra-Tantra
Buddha
gegen Allah
Gewalt,
Töten und gerechte Kriege im Buddhismus
Das
Verhältnis des XIV. Dalai Lama zur Religiösen Rechten Indiens
Lamaistische
Doomsday-Prophezeiungen als Inspirationsquelle für Terroristen

Der Dalai Lama und Maj. Gen.
Uban inspizieren die Special Frontier
Force (SFF), die aus Tibetern
besteht (Chakrata - June 1972)
Weitere kritische Artikel
von Victor und Victoria Trimondi zum XIV. Dalai Lama (Keine Religion des Friedens) brachte
die „Welt“ und die Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ (Gesellschaft für
kritische Philosophie): Die Dalai Lama
Idolatrie
Der Krieg der Orakelgötter
Shugden-Mönche beantragten gegen den
Religionsführer eine Klage wegen Menschenrechtsverletzung beim Obersten
Gericht Indiens
In einer ausführlichen
Studie untersuchen die Religionsforscher Victor und Victoria Trimondi,
den so genannten Shugden-Fall insbesondere unter dem Gesichtspunkt, ob
die exiltibetische Herrschaftselite und der XIV. Dalai Lama eine
„Trennung von Staat und Kirche“ anerkennen. Der erbitterte und andauernde
Kampf des tibetischen Religionsführers gegen den Dorje-Shugden-Kult
zeigt: die Grundgesetze des säkularen und humanistischen Staates haben
für ihn keine Bedeutung.
Bei den folgenden beiden Artikeln
handelt es sich um Vorträge gehalten auf dem 19. Canetti-Syposium in Wien
2006. Er erschien in der Anthologie „Islam – Dialog und Konroverse“
(Hrsg. John D. Pattillo-Hess und Mario R. Smole) Wien 2007 (Löcker Verlag
– www.gmmf.org/Buch_19.htm)
Islamistische
Weltrevolution und
apokalyptischer
Terrorismus
Politik und Krieg im Bann der
Apokalypse
Eine neue Qualität des
christlichen Fundamentalismus
Die Hamas im Kontext der
politischen Apokalyptik
Die Palästinenserorganisation Hamas
trägt nicht nur die bekannten fundamentalistische Züge des Islamismus,
sondern kultiviert auch einen militanten Endzeitglauben. (Zum Artikel)
Endzeitideologien
der religiösen Rechten in
Indien

Politik und Krieg im Bann der
Apokalypse
Eine neue Qualität des
christlichen Fundamentalismus
Vortrag gehalten auf dem 19. Canetti-Syposium in Wien
2006 (Zum Artikel)
Apokalyptischer Nuklearismus und
die Sakralisierung der Bombe
Die Konstruktion, Zündung und
Verbreitung von Nuklear-Waffen hatte von Beginn an einen prägenden
Einfluss auf das apokalyptische Denken. So ist der Einsatz von A-Waffen
ein Szenario, das in keiner „modernen“ Apokalyptik mehr fehlt. Seit den
Explosionen der Bomben von Los Alamos, Hiroshima und Nagasaki werden
Zerstörungs-Passagen aus den traditionellen Endzeittexten der Religionen
als Beschreibungen eines atomaren Holocausts gedeutet. In der Tat ist die
Apokalypse seit der „Bombe“ mehr als ein religiöses Phantasma. (Zum Artikel)
Der große Manipulator
Giordano Bruno - Manipulation des Eros
und Massenpsychologie
Der rumänische Religionswissenschaftler Joan P. Culianu entdeckte
bei dem Renaissancephilosophen Giordano Bruno (1548 – 1600) die
Grundlagen einer Theorie, die einen tiefen Einblick in die
pscho-mago-mythischen Mechanismen gewährt, mit denen Menschen in den modernen
Massengesellschaften manipuliert und in Abhängigkeit gehalten werden.
Insbesondere finden sich bei Bruno sensationelle Aussagen über die
Psychologie und die Bewusstseinstechniken derjenigen, die ihre
Manipulation über die Massen ausüben. Gegenüber von zwei Aufsätzen, die
der Renaissancephilosoph hierzu verfasst hat, erscheint, so Culianu, das
berühmt-berüchtigte Büchlein Der
Fürst von Niccolo Machiavelli „blass und lachhaft.“

Victor und Victoria Trimondi fassen die Überlegungen Brunos und
die Schlussfolgerungen, die Culianu daraus zieht, zusammen. In einem
Vergleich mit der modernen Massenpsychologie und mit bestimmten
asiatischen Religionslehren, zeigen die beiden Autoren wie
erkenntnisreich Brunos Überlegungen sind, um das moderne Zusammenspiel
zwischen Liebe, Macht, Medien und Führerkult in Politik und in Religion
zu verstehen. (Zum Artikel)
Mittelmeerdebatte
Das
Ithaka-Projekt
Mediterrane
Mythen, Monotheismus und die Geschlechterfrage
Seit Nicolas Sarkozy im
Juli 2008 seine „Union für das Mittelmeer“ aus der Taufe gehoben hat,
stößt die schon seit mehreren Jahren diskutierte Frage nach einem
mediterranen Kulturparadigma wieder auf zunehmendes Interesse. Die
Debatte erscheint einsichtig und notwendig, da es nicht nur um die
Schaffung eines politischen, ökonomischen und ökologischen Raumes geht,
sondern um eine Art kultureller Identität beziehungsweise um eine
kulturelle Vision für diese Region. (Zum Artikel)
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