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Inhalte des Online Magazins


APOKALYPTIK

Durch Artikel zur Geschichte, Gegenwart, Philosophie, Theologie und Ästhetik der Apokalyptik und des Heiligen Krieges in verschiedenen Denk- Glaubens- und Kunstrichtungen  möchten wir die kritische Aufmerksamkeit darauf lenken, dass sich in unseren Tagen weltweit eine Kultur des Endzeitdenkens und des militanten Messianismus ausbreitet und intensiviert. Für die religiöse Apokalyptik haben wir in unserem grundsätzlichen Beitrag Die apokalyptische Matrix  gezeigt, dass alle Religionen demselben apokalyptischen Muster folgen, selbst wenn sie sich gegenseitig bekriegen.

 


Ahmadinedschad und die Atombombe Schiitischer Endzeitglaube und Weltpolitik

 

Präsident Mahmoud Ahmadinedschad kündigt in der heiligen Stadt Mashhad in

einer besonderen Zeremonie die erfolgreiche Urananreicherung an (2006)



George W. Bush und die Apokalypse

Der Wahn war größer, als man bisher wusste

 

Neue Dokumente zeigen, wie fanatisch George W. Bush und sein Verteidigungsminister Ronald Rumsfeld davon überzeugt waren, mit dem Irak-Krieg apokalyptische Prophezeiungen aus der Bibel zu erfüllen. (Zum Artikel)


Zum Besuch des XIV. Dalai Lama in Deutschland erschien in der Illustrierten Stern Nr. 32, 30.07.2009 ein äußert kritischer Artikel mit dem Titel: „Die zwei Gesichter des Dalai Lama. – Der sanfte Tibeter und sein undemokratisches System“. Chefredakteur Thomas Osterkorn schreibt im Editorial unter der Überschrift „Die dunkle Seite des Dalai Lama“: „In unserer Titelgeschichte über die ‚Lichtgestalt mit Schattenseiten’ beleuchten wir nun die im Westen kaum bekannten dunklen Facetten des System Dalai Lama, der im indischen Exil nicht  gerade demokratisch regiert. Dort müssen kritische Zeitungen schließen, und andersgläubige Mönche fürchten sich vor Repressionen. […] Der ‚Ozean der Weisheit’, so die Übersetzung für Dalai Lama, hat ganz offenkundig auch ein paar Untiefen.“

 

 

Der Stern Artikel bestätigt in allen Punkten die von Victor und Victoria Trimondi seit der Veröffentlichung ihres Buches „Der Schatten des Dalai Lama“ (1999) vorgelegte und ständig aktualisierte Kritik an dem tibetischen Religionsführer. Man kann sagen, dass die Illustrierte mit ihrem Beitrag die journalistische Integrität zurück gewonnen hat, die in der Dalai Lama Berichterstattung der offiziellen deutschen Presse über Jahre missachtet wurde. Wer sich den Spaß leisten will, der vergleiche den Stern-Artikel mit der Titelgeschichte des Spiegels vom 29/2007, der die bezeichnende Überschrift trägt: „Dalai Lama - Der Gott zum Anfassen“. An kaum einem Beispiel dürfte der Unterschied zwischen kritischem Journalismus und Hofberichterstattung so deutlich werden, wie bei der Gegenüberstellungen dieser beiden Berichte. 


Bei der folgenden Serie von Artikeln über den Dalai Lama und den tibetischen Buddhismus handelt es sich um ein Kapitel, das als Teil des Buches Krieg der Religionen von Victor und Victoria Trimondi gedacht war. Es sollte zeigen, dass die Apokalyptische Matrix auch im Buddhismus, speziell im Lamaismus auffindbar ist. Aus Platzgründen wurde dieses Kapitel nicht aufgenommen.

 

Kriege, Endzeitschlachten und

Weltuntergänge im Lamaismus

 

Die vier „Weltvernichtungen“ der lamaistischen Apokalyptik

 

Der Armageddon-Krieg des Kalachakra-Tantra

 

Buddha gegen Allah

 

Gewalt, Töten und gerechte Kriege im Buddhismus

 

Das Verhältnis des XIV. Dalai Lama zur Religiösen Rechten Indiens

 

Lamaistische Doomsday-Prophezeiungen als Inspirationsquelle für Terroristen

 

Der Dalai Lama und Maj. Gen. Uban inspizieren die Special Frontier

Force (SFF), die aus Tibetern besteht (Chakrata - June 1972)

 

Weitere kritische Artikel von Victor und Victoria Trimondi zum XIV. Dalai Lama (Keine Religion des Friedens) brachte die „Welt“ und die Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ (Gesellschaft für kritische Philosophie): Die Dalai Lama Idolatrie

 

Der Krieg der Orakelgötter

Shugden-Mönche beantragten gegen den Religionsführer eine Klage wegen Menschenrechtsverletzung beim Obersten Gericht Indiens

 

In einer ausführlichen Studie untersuchen die Religionsforscher Victor und Victoria Trimondi, den so genannten Shugden-Fall insbesondere unter dem Gesichtspunkt, ob die exiltibetische Herrschaftselite und der XIV. Dalai Lama eine „Trennung von Staat und Kirche“ anerkennen. Der erbitterte und andauernde Kampf des tibetischen Religionsführers gegen den Dorje-Shugden-Kult zeigt: die Grundgesetze des säkularen und humanistischen Staates haben für ihn keine Bedeutung.


Bei den folgenden beiden Artikeln handelt es sich um Vorträge gehalten auf dem 19. Canetti-Syposium in Wien 2006. Er erschien in der Anthologie „Islam – Dialog und Konroverse“ (Hrsg. John D. Pattillo-Hess und Mario R. Smole) Wien 2007 (Löcker Verlag – www.gmmf.org/Buch_19.htm)

 

Islamistische Weltrevolution und

apokalyptischer Terrorismus


 

Politik und Krieg im Bann der Apokalypse

Eine neue Qualität des christlichen Fundamentalismus


Die Hamas im Kontext der politischen Apokalyptik

Die Palästinenserorganisation Hamas trägt nicht nur die bekannten fundamentalistische Züge des Islamismus, sondern kultiviert auch einen militanten Endzeitglauben. (Zum Artikel)


Endzeitideologien der religiösen Rechten in Indien

 


Politik und Krieg im Bann der Apokalypse

Eine neue Qualität des christlichen Fundamentalismus

 

Vortrag gehalten auf dem 19. Canetti-Syposium in Wien 2006 (Zum Artikel)


Apokalyptischer Nuklearismus und

die Sakralisierung der Bombe

 

Die Konstruktion, Zündung und Verbreitung von Nuklear-Waffen hatte von Beginn an einen prägenden Einfluss auf das apokalyptische Denken. So ist der Einsatz von A-Waffen ein Szenario, das in keiner „modernen“ Apokalyptik mehr fehlt. Seit den Explosionen der Bomben von Los Alamos, Hiroshima und Nagasaki werden Zerstörungs-Passagen aus den traditionellen Endzeittexten der Religionen als Beschreibungen eines atomaren Holocausts gedeutet. In der Tat ist die Apokalypse seit der „Bombe“ mehr als ein religiöses Phantasma. (Zum Artikel)


Der große Manipulator

Giordano Bruno - Manipulation des Eros und Massenpsychologie

 

Der rumänische Religionswissenschaftler Joan P. Culianu entdeckte bei dem Renaissancephilosophen Giordano Bruno (1548 – 1600) die Grundlagen einer Theorie, die einen tiefen Einblick in die pscho-mago-mythischen Mechanismen gewährt, mit denen  Menschen in den modernen Massengesellschaften manipuliert und in Abhängigkeit gehalten werden. Insbesondere finden sich bei Bruno sensationelle Aussagen über die Psychologie und die Bewusstseinstechniken derjenigen, die ihre Manipulation über die Massen ausüben. Gegenüber von zwei Aufsätzen, die der Renaissancephilosoph hierzu verfasst hat, erscheint, so Culianu, das berühmt-berüchtigte Büchlein Der Fürst von Niccolo Machiavelli „blass und lachhaft.“

 

 

Victor und Victoria Trimondi fassen die Überlegungen Brunos und die Schlussfolgerungen, die Culianu daraus zieht, zusammen. In einem Vergleich mit der modernen Massenpsychologie und mit bestimmten asiatischen Religionslehren, zeigen die beiden Autoren wie erkenntnisreich Brunos Überlegungen sind, um das moderne Zusammenspiel zwischen Liebe, Macht, Medien und Führerkult in Politik und in Religion zu verstehen. (Zum Artikel)

 


Mittelmeerdebatte

 

Das Ithaka-Projekt

Mediterrane Mythen, Monotheismus und die Geschlechterfrage

 

Seit Nicolas Sarkozy im Juli 2008 seine „Union für das Mittelmeer“ aus der Taufe gehoben hat, stößt die schon seit mehreren Jahren diskutierte Frage nach einem mediterranen Kulturparadigma wieder auf zunehmendes Interesse. Die Debatte erscheint einsichtig und notwendig, da es nicht nur um die Schaffung eines politischen, ökonomischen und ökologischen Raumes geht, sondern um eine Art kultureller Identität beziehungsweise um eine kulturelle Vision für diese Region. (Zum Artikel)

 

 

 

 

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Weltuntergang

Wer den modernen Islamismus verstehen will, muss seine apokalyptischen Wurzeln kennen

 


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Entschlossenes Handeln am Rande des Wahnsinns

Das Hagakure - Kateschismus der Samurai-Krieger

 


Die Apokalypse ist das Apriori aller Politik und Kultur

„Säkulare“ Philosophen im Banne der apokalyptischen Matrix

 


Komparative Studien zum Fundamentalismus

 

Gibt es eine Kunst, die schöner, göttlicher und

andauernder ist als die Kunst des Martyriums?

Muslime wollen das Martyrium zur Weltkultur machen

Christen beginnen damit, dem nachzueifern

 


Kritik der Heiligen Texte

 

Wasch mich mit dem Blut meiner Feinde

und ich werde der sein, der ich bin

D. H. Lawrence zur Offenbarung des Johannes

 

 

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