| Mittelschule Taufkirchen (Vils)
Schulsozialarbeit |
Die Schulsozialarbeit ist als eine Einrichtung der Jugendhilfe im Lebensraum Schule im Schuljahr 1995/96 eingerichtet worden. Sie will Kinder und Jugendliche erreichen und wo könnte sie - um a l l e bei der Bewältigung aktueller Lebensprobleme zu unterstützen - besser angesiedelt sein als in der Schule. Die Schulsozialarbeiterinnen sind durch die Wahl ihres Standortes Schule zudem ohne große Hindernisse und Etikettierungen für viele erreichbar, die sonst keinen Zugang zur Jugendhilfe finden würden. Und letztens werden an Schulproblemen häufig Lebensprobleme früh sichtbar, so dass Hilfsangebote rechtzeitig einsetzen können.
Schulsozialarbeit an der Mittelschule Taufkirchen (Vils) bietet sozialpädagogische Beratung für unterschiedliche Zielgruppen, freiwillige Gruppenangebote für Schülerinnen und Schüler sowie unterrichtliche Präventionsprojekte an.
Zielgruppen: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 der Mittelschule sowie das Lehrerkollegium und die Elternschaft.
Handlungsziele:
| qualitativ | quantitativ |
| Zielgruppe Schülerinnen und Schüler | |
| Aufbau und Förderung sozialer
Kompetenzen: Kommunikationsfähgkeit Konfliktfähigkeit Förderung des Problembewusstseins Reflexionsfähigkeit Übernahme von Verantwortung Toleranz Kennenlernen von sozialen Grenzen Entscheidungsfähigkeit Selbstwert/Selbstbewusstsein Erkennen persönlicher Stärken und Schwächen Förderung der Klassengemeinschaft Motivation |
Projekt soziales Lernen
Klassenstufe 5 (2 Unterrichtsstunden pro Woche) Tutorenstunde
Klassenstufe 6 freiwillige Arbeitsgemeinschaften Streitschlichter: Ausbildung und Coaching bedarfsorientiertes Angebot an Beratung |
| Zielgruppe Lehrerinnen und Lehrer | |
| Entwicklung kooperativer Unterrichtsformen | bedarfsorientierte kooperative
Unterrichts- projekte Soziales Lernen Klassenstufen 5 und 6 bedarfsorientierte themenorientierte |
| Zielgruppe Eltern | |
| Erziehungshilfen | bedarfsorientierte Elternberatung Elternsprechtage themenorientierte Elternabende |
| Leistungen: | |
| Beratung Themen: familiäre und schulische Probleme Verhaltensauffälligkeiten Mobbing |
für alle Schülerinnen und
Schüler aller Jahrgangsstufen |
| Gruppenarbeit für alle Schülerinnen und Schüler mit gleichen Interessenslagen (Arbeitsgemeinschaften, z.B. Schülerzeitung, Airbrush, Arbeitskreis Mädchen, Streitschlichter, Pausenradio) |
max. 12 Schülerinnen und Schüler |
| Offene Betreuungsangebote z.B. Schülertreff Tagesausflüge |
Öffnungszeiten: Mo-Do von 11.30-16.00 Uhr nach Bedarf |
| Schülermittagstisch | viermal wöchentlich für alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen (Nachmittagsunterricht) |
| Soziales Lernen | für Schülerinnen und Schüler der
Klassenstufen 5 und 6 (7-9 in Planung) |
| Einzelbetreuung z.B. auf Beschluss des Disziplinarausschusses oder der Lehrerkonferenz |
für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen |
| Serviceleistungen für die
Schule Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Klassen- bzw. Schulaktivitäten z.B. Fußballturniere, Sportfeste, Schulfasching; Air-Band-Wettbewerb, Klassenfahrten, Schullandheimaufenthalte, SMV-Schulungen |
auf Anfrage der Schulleitung bzw. von Lehrerinnen und Lehrern nach Maßgabe freier Kapazitäten |
| Gremienarbeit Teilnahme an Disziplinarausschüssen, Lehrerkonferenzen, Elternbeiratssitzungen, Fördervereinssitzungen, Suchtforum, Curriculumentwicklung Soziales Lernen, Schulprofil, Tusch, AK Schulsozialarbeit, QM-Zirkel |
Ansatz/Methode:
systematische Beratung, klientenzentrierter Ansatz,
Fallbesprechungsmethoden, emanzipatorische Sexualerziehung, TZI (Themenzentrierte
Interaktion), Gordon Familientraining, Mediation, Moderationstechniken
Mit Blick auf die Zukunft wünscht sich die
Schulsozialarbeit den Ausbau des Sozialen Lernens auf die Klassenstufen 7 bis 9, um
kontinuierliche Präventionsarbeit leisten zu können.
Des Weiteren wünschen wir uns Kooperation mit den Lehrkräften, um Hand in Hand
Mittelschule zu Beginn des dritten Jahrtausends gestalten zu können.
Es ist uns sehr daran gelegen, auch von Elternseite zur Beratung in Anspruch
genommen zu werden.
Bitte vereinbaren Sie bei Bedarf unter der Telefonnummer 08084-3000 einen Termin.
Anita Lechner und Christine Grundmüller