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Kalchakra-Initiation
Washington DC 2011
Vom 6. bis zum 16. Juli
2011 wird der Dalai Lama ein Kalachakra-Tantra-Ritual
„im Herzen der amerikanischen Hauptstadt Washington DC“ abhalten. Es ist
das größte und spektakulärste Ereignis des Tibetischen Buddhismus, das
bisher im Westen stattgefunden hat. Viele der höchsten Lamas werden
anwesend sein, darunter der junge Karmapa.
100.000 Teilnehmer werden erwartet. Daneben finden Treffen des Dalai Lama
mit der US-Politprominenz statt. Die hohe metapolitische
Bedeutung Washingtons fordert es geradezu heraus, dieses Ereignis
kritisch zu hinterfragen. In zahlreichen Beiträgen, in Büchern,
Aufsätzen, Interviews und Presseberichten haben sich Victor und Victoria Trimondi ausführlich mit allen Aspekten des Kalachakra Tantra Rituals
auseinandergesetzt und 2002 das Kritische Forum Kalachakra
gegründet. Eine Übersicht dieses Material finden Sie unter: www.trimondi.de/Kalachakra/K-F-K-Front.htm.
Neu ist die ausführliche Rezension eines spektakulären Buches über das
Interesse am Kalachakra-Tantra im
bolschewistischen Russland: Rotes Shambhala - Magie
Prophezeiung und Geopolitik im Herzen Asiens .
Das Ereignis in Washington
gibt die Möglichkeit, die problematischen Inhalte des Kalachakra-Tantra
in einer großen Öffentlichkeit zu debattieren. Material in englischer
Sprache hierzu finden Sie unter: The Kalachakra-Initiation
Washington DC – 2011
Zum Besuch des XIV. Dalai
Lama in Deutschland erschien in der Illustrierten Stern Nr. 32,
30.07.2009 ein äußert kritischer Artikel mit dem Titel: „Die zwei
Gesichter des Dalai Lama. – Der sanfte Tibeter und sein undemokratisches
System“. Chefredakteur Thomas Osterkorn schreibt im Editorial unter der
Überschrift „Die dunkle Seite des Dalai Lama“: „In unserer
Titelgeschichte über die ‚Lichtgestalt mit Schattenseiten’ beleuchten wir
nun die im Westen kaum bekannten dunklen Facetten des System Dalai Lama,
der im indischen Exil nicht gerade
demokratisch regiert. Dort müssen kritische Zeitungen schließen, und
andersgläubige Mönche fürchten sich vor Repressionen. […] Der ‚Ozean der
Weisheit’, so die Übersetzung für Dalai Lama, hat ganz offenkundig auch
ein paar Untiefen.“

Der
Stern Artikel bestätigt in allen Punkten die von Victor und Victoria Trimondi seit der Veröffentlichung ihres Buches „Der Schatten des Dalai Lama“
(1999) vorgelegte und ständig aktualisierte Kritik an dem tibetischen
Religionsführer. Man kann sagen, dass die Illustrierte mit ihrem Beitrag
die journalistische Integrität zurück gewonnen hat, die in der Dalai Lama
Berichterstattung der offiziellen deutschen Presse über Jahre missachtet
wurde. Wer sich den Spaß leisten will, der vergleiche den Stern-Artikel
mit der Titelgeschichte des Spiegels vom 29/2007,
der die bezeichnende Überschrift trägt: „Dalai Lama - Der Gott zum
Anfassen“. An kaum einem Beispiel dürfte der Unterschied zwischen
kritischem Journalismus und Hofberichterstattung so deutlich werden, wie
bei der Gegenüberstellungen dieser beiden Berichte.
Bei der folgenden Serie von
Artikeln über den Dalai Lama und den tibetischen Buddhismus handelt es
sich um ein Kapitel, das als Teil des Buches Krieg der Religionen
von Victor und Victoria Trimondi gedacht war.
Es sollte zeigen, dass die Apokalyptische Matrix
auch im Buddhismus, speziell im Lamaismus auffindbar ist. Aus
Platzgründen wurde dieses Kapitel nicht aufgenommen.
Kriege, Endzeitschlachten und
Weltuntergänge im Lamaismus
Die
vier „Weltvernichtungen“ der lamaistischen Apokalyptik
Der
Armageddon-Krieg des Kalachakra-Tantra
Buddha
gegen Allah
Gewalt, Töten
und gerechte Kriege im Buddhismus
Das
Verhältnis des XIV. Dalai Lama zur Religiösen Rechten Indiens
Lamaistische Doomsday-Prophezeiungen
als Inspirationsquelle für Terroristen

Der Dalai Lama und Maj. Gen. Uban inspizieren die Special Frontier
Force (SFF), die aus Tibetern
besteht (Chakrata - June
1972)
Weitere kritische Artikel
von Victor und Victoria Trimondi zum XIV. Dalai
Lama (Keine
Religion des Friedens) brachte die „Welt“ und die Zeitschrift
„Aufklärung und Kritik“ (Gesellschaft für kritische Philosophie): Die Dalai Lama Idolatrie
Der Krieg der Orakelgötter
Shugden-Mönche
beantragten gegen den Religionsführer eine Klage wegen
Menschenrechtsverletzung beim Obersten Gericht Indiens
In einer ausführlichen
Studie untersuchen die Religionsforscher Victor und Victoria Trimondi, den so genannten Shugden-Fall
insbesondere unter dem Gesichtspunkt, ob die exiltibetische
Herrschaftselite und der XIV. Dalai Lama eine „Trennung von Staat und
Kirche“ anerkennen. Der erbitterte und andauernde Kampf des tibetischen
Religionsführers gegen den Dorje-Shugden-Kult
zeigt: die Grundgesetze des säkularen und humanistischen Staates haben
für ihn keine Bedeutung.
Neue Artikel (Dezember 2010)
Apokalyptik
und Christentum
Das ist doch kein
Weltuntergang – Apokalypse und dann? (Eine Sendung des Bayrischen Rundfunks
von Matthias Leitner) – Hier ist auch das Gedicht „Apokalyptiker“
von Victor & Victoria Trimondi abgedruckt.
Auf Gottes Wegen
zum Krieg – Weshalb George W. Bush den Irak-Krieg als den Beginn
der Apokalypse verstand und weshalb christliche Fundamentalisten Barack Obama als Vorläufer
des Antichristen diffamieren und den Iran angreifen wollen.
Zur Kritik der
Johannesoffenbarung
Das Lamm
dieser Apokalypse ist ein Ungeheuer (Friedrich Heer)
Das wohl
schrecklichste Erbe des Neuen Testaments (Herbert Schnädelbach)
Zen Buddhismus
Die Attraktivität des Zen auf Faschisten und
NS-Anhängern
Daisetz Teitaro Suzuki –
Keine Berührungsängste vor dem Faschismus
Eugen Herrigel – ein
überzeugter Nazi
Karlfried Graf Dürckheim
– Ein Zen Schüler im Dienste des
NS-Regimes

Karlfried Dürckheim trifft Bhaktivedanta Swami Prabhupada den Gründer der International Society
für Krishna Consciousness (Internationale
Gesellschaft für Krischna-Bewußtsein), in
Deutschland
Der
Samurai-Krieger – Leitbild für den Schwarzen Orden (SS)
Lamaismus
Peter Scholl Latour über den Dalai Lama, das westliche Tibetbild
und den tantrischen
Buddhismus
APOKALYPTIK
Durch Artikel zur Geschichte, Gegenwart, Philosophie, Theologie
und Ästhetik der Apokalyptik und des Heiligen Krieges in
verschiedenen Denk- Glaubens- und Kunstrichtungen möchten wir die kritische
Aufmerksamkeit darauf lenken, dass sich in unseren Tagen weltweit eine
Kultur des Endzeitdenkens und des militanten Messianismus
ausbreitet und intensiviert. Für die religiöse Apokalyptik
haben wir in unserem grundsätzlichen Beitrag Die apokalyptische Matrix gezeigt, dass alle Religionen
demselben apokalyptischen Muster folgen, selbst wenn sie sich gegenseitig
bekriegen.
Ahmadinedschad und die Atombombe Schiitischer
Endzeitglaube und Weltpolitik

Präsident Mahmoud Ahmadinedschad kündigt in der heiligen Stadt Mashhad in
einer besonderen Zeremonie die erfolgreiche
Urananreicherung an (2006)
Bei den folgenden beiden
Artikeln handelt es sich um Vorträge gehalten auf dem 19. Canetti-Syposium in Wien 2006. Er erschien in der
Anthologie „Islam – Dialog und Konroverse“
(Hrsg. John D. Pattillo-Hess und Mario R. Smole) Wien 2007 (Löcker
Verlag – www.gmmf.org/Buch_19.htm)
Islamistische Weltrevolution und
apokalyptischer
Terrorismus
Politik und Krieg im Bann der
Apokalypse
Eine neue
Qualität des christlichen Fundamentalismus
Die Hamas im Kontext der
politischen Apokalyptik
Die Palästinenserorganisation Hamas
trägt nicht nur die bekannten fundamentalistische Züge des Islamismus,
sondern kultiviert auch einen militanten Endzeitglauben. (Zum Artikel)
Endzeitideologien
der religiösen Rechten in Indien

Apokalyptischer Nuklearismus und
die
Sakralisierung der Bombe
Die Konstruktion, Zündung und Verbreitung
von Nuklear-Waffen hatte von Beginn an einen prägenden Einfluss auf das
apokalyptische Denken. So ist der Einsatz von A-Waffen ein Szenario, das
in keiner „modernen“ Apokalyptik mehr fehlt.
Seit den Explosionen der Bomben von Los Alamos, Hiroshima und Nagasaki
werden Zerstörungs-Passagen aus den traditionellen Endzeittexten der
Religionen als Beschreibungen eines atomaren Holocausts gedeutet. In der
Tat ist die Apokalypse seit der „Bombe“ mehr als ein religiöses
Phantasma. (Zum
Artikel)
Der große
Manipulator
Giordano Bruno - Manipulation des Eros
und Massenpsychologie
Der rumänische Religionswissenschaftler Joan P. Culianu entdeckte bei dem Renaissancephilosophen
Giordano Bruno (1548 – 1600) die Grundlagen einer Theorie, die einen
tiefen Einblick in die pscho-mago-mythischen
Mechanismen gewährt, mit denen
Menschen in den modernen Massengesellschaften manipuliert und in
Abhängigkeit gehalten werden. Insbesondere finden sich bei Bruno
sensationelle Aussagen über die Psychologie und die Bewusstseinstechniken
derjenigen, die ihre Manipulation über die Massen ausüben. Gegenüber von
zwei Aufsätzen, die der Renaissancephilosoph hierzu verfasst hat,
erscheint, so Culianu, das berühmt-berüchtigte
Büchlein Der Fürst von Niccolo
Machiavelli „blass und lachhaft.“

Victor und Victoria Trimondi fassen die
Überlegungen Brunos und die Schlussfolgerungen, die Culianu
daraus zieht, zusammen. In einem Vergleich mit der modernen
Massenpsychologie und mit bestimmten asiatischen Religionslehren, zeigen
die beiden Autoren wie erkenntnisreich Brunos Überlegungen sind, um das
moderne Zusammenspiel zwischen Liebe, Macht, Medien und Führerkult in
Politik und in Religion zu verstehen. (Zum Artikel)
Mittelmeerdebatte
Das Ithaka-Projekt
Mediterrane Mythen, Monotheismus und die
Geschlechterfrage
Seit Nicolas Sarkozy im Juli 2008 seine „Union für das Mittelmeer“
aus der Taufe gehoben hat, stößt die schon seit mehreren Jahren
diskutierte Frage nach einem mediterranen Kulturparadigma wieder auf
zunehmendes Interesse. Die Debatte erscheint einsichtig und notwendig, da
es nicht nur um die Schaffung eines politischen, ökonomischen und
ökologischen Raumes geht, sondern um eine Art kultureller Identität
beziehungsweise um eine kulturelle Vision für diese Region. (Zum Artikel)
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