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Inhalte des Online
Magazins
Buddha-Statue
aus Meteorit Gestein entdeckt
Ein
Vermächtnis der SS-Tibetexpedition
Der
internationale Medienrummel um eine Buddha-Statue, die von der SS-Tibetexpedition
1939 nach Berlin gebracht wurde und dann später in Wien auftauchte, gibt
Anlass, erneut die Nazi-Tibet-Connection in die Debatte zu bringen. Es soll
sich um ein tausend Jahre altes Artefakt aus Ataxit handeln, ein Mineral,
aus dem nur sehr wenige Meteoriten bestehen. Nach Angaben des
interdisziplinären Forscherteams ist es die einzige Darstellung einer
menschlichen Figur, die aus Meteoritengestein geschnitzt wurde. Auf der
Brust trägt die Statue eine Swastika, wenn auch seitenverkehrt zum
Hakenkreuz der Nationalsozialisten.

Der okkulten Spekulation um
die Nazi-Tibet-Expedition unter Ernst Schäfer und unter der Schutzherrschaft
Heinrich Himmlers (1939) werden nach der Entdeckung wieder Tor und Tür
geöffnet. Dazu tragen die Wissenschaftler selber durch ihre mystifizierende
Rhetorik bei: „Sie hat einen extraterrestrischen Ursprung,“ – berichtet Theo Ntaflos von der Lithosphärenforschung
der Universität Wien über den Ataxit-Buddha – „und die, die die Statue
gemacht haben, haben gewusst, wie wertvoll das Material war, sie haben die
Statue vergoldet.“ Diese „Expertise“ suggeriert, dass das Kunstobjekt aus
einer außerirdischen Sphäre stammen könnte. Es heißt nicht. „das Material,
aus dem die Statue besteht, ist astronomischen Ursprungs“, sondern „sie“,
die Statue, „hat einen extraterrestrischen Ursprung.“ Die österreichische
Zeitung Die
Presse titelt denn auch unter der Rubrik Science frisch-fröhlich darauf
los: „Buddha mit extraterrestrischem Ursprung und Nazi-Geschichte“.
Beziehungen zu Außerirdischen sind für Nazi-Okkultisten und
Tibet-Esoteriker immer schon ein Königsthema gewesen.
Man weiß bisher nicht sicher,
welche Buddha-Gestalt oder welche Gottheit das Objekt darstellt. Es wird
deswegen „Eisenmann“ genannt. Möglicherweise soll es den buddhistischen
Gott Vaisravana (in Tibetisch: Jambhala) darstellen, „der sowohl Reichtum
als auch Krieg repräsentieren kann“, steht in der Presse.
Vaisravana gilt als „Hüter des Nordens“, ist eine buddhistische Variante
des indischen Reichtumsgottes Kubera und wird nur am Rande mit dem Krieg in
Beziehung gebracht. Der tibetische Buddhismus hat zwar zahlreiche
kriegerische Aspekte und auch eine kriegerische Geschichte, aber seine
problematische Hauptausrichtung liegt, wie wir es ausdrücken würden, in seinen
„manipulierenden“ Bewusstseinstechniken. Die Nazis dagegen waren vor allem
an der kriegerischen Seite der Lama-Kultur, die sie als ein Reservat
alt-arischen Wissens ansahen, interessiert.
Das zeigt sich besonders
deutlich in Ernst Schäfers Erfolgsfilm Geheimnis Tibet, der während
des Zweiten Weltkrieges gezeigt wurde und der die Deutschen in
Kampfstimmung bringen sollte. Er beginnt mit den militanten Aspekten des
Lamaismus und endet mit diesen. Schon zu Anfang wird der Zuschauer durch
den „Kriegstanz“ des blutrünstigen Schutzgottes Mahakala, des „furchtbaren
Herrn des Todes und des Schreckens“ in die rechte, aufgeputschte Stimmung versetzt. Alles endet mit einer Militärparade der tibetischen
Armee begleitet von der metallenen Stimme eines Kommentators: „Scharfe
Waffen! – meldet der erste. – Gute Sättel! – meldet der Zweite. – Schnelle
Pferde! – der Dritte – Tapfere Krieger! – So reiten sie wieder dahin, woher
sie gekommen – hinaus auf die Steppen und Öden.“
Die Gefahr besteht, dass sich
um den Ataxit-Buddha ein idolatrischer Kult bildet. In den Medien wird die
religiöse Verehrung des Meteoriten-Objekts hemmungslos vorbereitet. „Solche
Himmelsgaben genossen in allen Kulturen Verehrung, der ‚Stein von Delphi’
war vermutlich ein Meteorit, der in der Kaaba von Mekka ist wohl auch
einer. Man hat auch Gebrauchsgegenstände aus dem ‚Himmelseisen’ – so heißt
es in Tibet: namchag.“ – schreibt Die Presse.
Auch der „säkulare“ deutsche Spiegel,
bekannt für seine kritiklose Dalai Lama Verehrung, schwärmt: „Meteoriten galten in vielen Kulturen als himmlische
Zeichen. An einigen Stellen wurden derartige Gesteinsbrocken als heilig
verehrt - etwa von Indianern in Nordamerika oder den Aborigines in
Australien, wie die Forscher berichten. Messer und andere Objekte aus
Meteoritengestein, etwa Vogel-Figuren, finden sich daher an verschiedensten
Orten. Nur die Darstellung einer menschlichen Figur sei bisher
einzigartig.“ Es wäre da wirklich wünschenswert, dass es sich, wie
ein Experte äußerte, bei der Statue um eine Fälschung handelt.
Ausführlich haben wir in
unseren Buch Buch „Hitler-Buddha-Krishna
– Eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute“ (Wien 2002 –
Ueberreuter Verlag) über das Interesse der Nazis am Buddhismus im
Allgemeinen und tibetischen Buddhismus im Besonderen berichtet. Das Kapitel
über die SS-Tibetexpedition, über deren ideologischen Hintergründe und über
die Reaktion der tibetischen Lamas und des XIV. Dalai Lama auf die
Nazi-Tibet-Connection haben wir jetzt ins Netz gestellt.
Deutsche
Hakenkreuze im Himalaja Die SS-Tibetexpedition und ihre Protagonisten in 9
Kapiteln
Kapitel 1
Sven Hedin
(1865 – 1952) – Tibetforscher, Hitlerfreund und Vorbild für die NS-Jugend –
"Seinem Temperament nach ein Nazi"
Kapitel 2
Ernst
Schäfer (1910-1992) – Tibetexperte der SS – Grundlagen einer
nationalsozialistischen Naturwissenschaft
Kapitel 3
Ernst Schäfer
und Tibets Regent Reting Rinpoche: "Treffen des westlichen und
östlichen Hakenkreuzes in Freundschaft und Frieden"
Kapitel 4
Bruno
Beger – Rassenspezialist der
SS-Tibetexpedition – zwischen Tibet und Auschwitz
Kapitel 5
Die
archaische Kultur des Lamaismus fasziniert die Mitglieder der
SS-Tibetexpedition
Kapitel 6
Der SS-Film Geheimnis
Tibet – "Die furchtbar geschundenen Herren des Leichenfeldes"
Kapitel 7
Einsatz
der Tibetologen für den Nachweis einer verschollenen ur-arischen Hochkultur
in Tibet
Kapitel 8
Der SS-Mann
und Bergsteiger Heinrich Harrer - Mentor des XIV. Dalai Lama
Kapitel 9
Peinliche
Freundschaften des XIV. Dalai Lama zu den SS-Männern
Der Dalai Lama und die CIA
Der
Dalai Lama und seine Beziehung zur CIA, das ist ein längst bekanntes Thema.
Es ist seit Jahren präsent im Internet, mehrere Videos und eine ganze
Anzahl von Büchern wurden hierzu veröffentlicht. Deswegen war es schon
erstaunlich, als im Juni 2012 die großen Medien Deutschlands darüber
berichteten und das Ganze als Sensation präsentierten. Zudem geschah das
mit einer Ungeschminktheit, welche die westliche Öffentlichkeit im Fall des
Dalai Lama überhaupt nicht gewohnt ist. Allein die Artikelüberschriften
mussten bei einem Publikum Erstaunen auslösen, dem bisher der
Religionsführer aus Tibet, (um nur einige Preisungen aus dem „kritischen“
Magazin Der Spiegel zu zitieren), als „Gott zum Anfassen“, als
„spiritueller Tröster“, als „Buddha unserer Zeit“, als „Menschenfischer“, als
„Jesus der Neuzeit“, als „ein spiritueller Sechser im Lotto“ vorgestellt
wurde: „Flecken auf dem Lebenslauf –
Der Dalai Lama und die Nähe zur CIA“ – hieß es in der Financial
Times. „Dalai Lama auf CIA-Gehaltsliste“ (Standard). Sogar Der Spiegel sah
die ganze Angelegenheit als ein Dilemma: „CIA-Ausbilder in Tibet - Dilemma
auf dem Dach der Welt“ (Spiegel – Online).
Auslöser
der kritischen Berichterstattung waren ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung
und eine Sendung von Panorama (ARD-TV). Beide brachten die Information mit
gepfefferten Kommentaren: „Heiliger Schein - Der Dalai Lama, höchster
Repräsentant des reinen Pazifismus, wusste wohl doch mehr vom Treiben der
CIA in Tibet, als er bisher zugegeben hat. Nun fallen gewaltige Schatten
auf den Gottkönig.“ – schrieb Deutschlands größte Tageszeitung
(Süddeutsche) und Panorama verwies im Internet mit folgenden Worten auf
seine Sendung: „Der Dalai Lama und die CIA - Pazifist mit Schattenseiten: Panorama
wirft einen Blick auf einen wenig geliebten Teil der tibetischen Geschichte
und fragt: Was ist wirklich dran am Image des Friedensnobelpreisträgers
Dalai Lama?“
Auch
nach Italien ist die Kritikwelle übergeschwappt. La Republica, il
Messagiore und andere große Zeitungen haben über die CIA-Connection
berichtet. In Holland titelte ein Boulevard-Blatt: „Dalai Lama
scheinheilig – Nobelpreisträger war CIA-Agent und Guerilla-Führer“ (Telegraaf) Weiter
lesen: Der Dalai Lama und die CIA
Die zwei Gesichter des Dalai Lama
Zum Besuch des XIV. Dalai
Lama in Deutschland erschien in der Illustrierten Stern Nr. 32, 30.07.2009
ein äußert kritischer Artikel mit dem Titel: „Die zwei Gesichter des Dalai Lama. –
Der sanfte Tibeter und sein undemokratisches System“. Chefredakteur
Thomas Osterkorn schreibt im Editorial unter der Überschrift „Die dunkle
Seite des Dalai Lama“: „In unserer Titelgeschichte über die ‚Lichtgestalt mit
Schattenseiten’ beleuchten wir nun die im Westen kaum bekannten dunklen
Facetten des System Dalai Lama, der im indischen Exil nicht gerade demokratisch regiert. Dort müssen
kritische Zeitungen schließen, und andersgläubige Mönche fürchten sich vor
Repressionen. […] Der ‚Ozean der Weisheit’, so die Übersetzung für Dalai
Lama, hat ganz offenkundig auch ein paar Untiefen.“

Zum Artikel
Der
Stern Artikel bestätigt in allen Punkten die von Victor und Victoria
Trimondi seit der Veröffentlichung ihres Buches „Der Schatten des Dalai Lama“
(1999) vorgelegte und ständig aktualisierte Kritik an dem tibetischen
Religionsführer. Man kann sagen, dass die Illustrierte mit ihrem Beitrag
die journalistische Integrität zurück gewonnen hat, die in der Dalai Lama
Berichterstattung der offiziellen deutschen Presse über Jahre missachtet
wurde. Wer sich den Spaß leisten will, der vergleiche den Stern-Artikel mit
der Titelgeschichte des Spiegels vom 29/2007, der
die bezeichnende Überschrift trägt: „Dalai Lama - Der Gott zum Anfassen“.
An kaum einem Beispiel dürfte der Unterschied zwischen kritischem
Journalismus und Hofberichterstattung so deutlich werden, wie bei der
Gegenüberstellungen dieser beiden Berichte.
Bei der folgenden Serie von
Artikeln über den Dalai Lama und den tibetischen Buddhismus handelt es sich
um ein Kapitel, das als Teil des Buches Krieg der Religionen
von Victor und Victoria Trimondi gedacht war. Es soll zeigen, dass die Apokalyptische Matrix
auch im Buddhismus, speziell im Lamaismus auffindbar ist. Aus Platzgründen
wurde dieses Kapitel nicht aufgenommen und wird hier zum ersten mal
veröffentlicht:
Kriege,
Endzeitschlachten und
Weltuntergänge
im Lamaismus
Die vier
„Weltvernichtungen“ der lamaistischen Apokalyptik
Der
Armageddon-Krieg des Kalachakra-Tantra
Buddha
gegen Allah
Gewalt, Töten
und gerechte Kriege im Buddhismus
Der Dalai Lama
und die CIA
Das Verhältnis
des XIV. Dalai Lama zur Religiösen Rechten Indiens
Lamaistische
Doomsday-Prophezeiungen als Inspirationsquelle für Terroristen

Der Dalai Lama und Maj. Gen. Uban
inspizieren die Special Frontier
Force (SFF), die aus Tibetern
besteht (Chakrata - June 1972)
Weitere kritische Artikel von
Victor und Victoria Trimondi zum XIV. Dalai Lama (Keine Religion des
Friedens) brachte die „Welt“ und die Zeitschrift „Aufklärung und
Kritik“ (Gesellschaft für kritische Philosophie): Die Dalai Lama
Idolatrie
Kalchakra-Initiation Washington DC 2011
Vom 6. bis zum 16. Juli 2011
wird der Dalai Lama ein Kalachakra-Tantra-Ritual „im Herzen der
amerikanischen Hauptstadt Washington DC“ abhalten. Es ist das größte und
spektakulärste Ereignis des Tibetischen Buddhismus, das bisher im Westen
stattgefunden hat. Viele der höchsten Lamas werden anwesend sein, darunter
der junge Karmapa. 100.000 Teilnehmer werden erwartet. Daneben finden
Treffen des Dalai Lama mit der US-Politprominenz statt. Die hohe
metapolitische Bedeutung Washingtons fordert es geradezu heraus, dieses
Ereignis kritisch zu hinterfragen. In zahlreichen Beiträgen, in Büchern,
Aufsätzen, Interviews und Presseberichten haben sich Victor und Victoria
Trimondi ausführlich mit allen Aspekten des Kalachakra Tantra Rituals
auseinandergesetzt und 2002 das Kritische Forum Kalachakra gegründet. Eine
Übersicht dieses Material finden Sie unter: www.trimondi.de/Kalachakra/K-F-K-Front.htm.
Neu ist die ausführliche Rezension eines spektakulären Buches über das Interesse
am Kalachakra-Tantra im bolschewistischen Russland: Rotes Shambhala
- Magie Prophezeiung und Geopolitik im Herzen Asiens .
Das Ereignis in Washington
gibt die Möglichkeit, die problematischen Inhalte des Kalachakra-Tantra in
einer großen Öffentlichkeit zu debattieren. Material in englischer Sprache
hierzu finden Sie unter: The Kalachakra-Initiation Washington DC – 2011
Der Krieg der Orakelgötter
Die Shugden-Kontroverse
In einer ausführlichen Studie
untersuchen die Religionsforscher Victor und Victoria Trimondi, die so
genannte Shugden-Kontroverse insbesondere unter dem Gesichtspunkt, ob die
exiltibetische Herrschaftselite und der XIV. Dalai Lama eine „Trennung von
Staat und Kirche“ anerkennen. Der erbitterte und andauernde Kampf des
tibetischen Religionsführers gegen den Dorje-Shugden-Kult zeigt: die
Grundgesetze des säkularen und humanistischen Staates haben für ihn keine
Bedeutung.
Die
Attentate von Norwegen sind
nur die
Spitze eines Eisberges
Das Massaker von Norwegen hat
eine Diskussion über rechtsextreme Ideologien ausgelöst. Wer sich dort auskennt,
der muss zu dem Schluss gelangen, dass Anders Behrung Breivik weder als
ideologischer „Einzeltäter“ noch als „Wahnsinniger“ bezeichnet werden darf.
Sein Weltanschauungsmanifest ist nicht „krude“, sondern leitet sich von
fundierten ultra-konservativen Vorstellungen ab, die schon aus der
Vorkriegszeit bekannt sind und die seit dem Niedergang des Kommunismus in
Europa erneut Verbreitung gefunden haben und der Gegenwart angepasst
wurden. Vieles davon lässt sich beispielsweise in den Schriften des italienischen
Faschisten Julius Evola nachlesen.
Auch wenn Dutzende Varianten
solch extremer Weltsichten existieren, das gemeinsame Konzept aller ist die
Idee vom „Heiligen Krieg“ als höchste Ausdruckform der Sakralität und als
mystisch-heroische Disziplin. Der Ursprung des Heiligen Krieges führt sehr
weit in die menschliche Geschichte zurück, hat jedoch eine äußerst
raffinierte Kultivierung in den Ritterkasten des Mittelalters gefunden.
Obgleich sich die Ritter aus verschiedenen mittelalterlichen Kultur- und
Religionskreisen gegenseitig bekämpft haben, folgten sie demselben
weltanschaulichen Muster. Christliche Tempelritter, muslimische Assassinen,
hinduistische Kshatriyas, buddhistische Samurai zeigen zahlreiche
Parallelen. Ihre Kriegermystik beinhaltet das Martyrium als Erfüllung
religiöser Selbsthingabe, die Dämonisierung des Gegners und dessen
erbarmungslose Vernichtung, die Liquidation von Verrätern, das Zusteuern
der menschlichen Geschichte auf einen apokalyptischen Endzeitkrieg zwischen
Gut und Böse.
Schon 2002 haben Victor und
Victoria Trimondi in ihrem Buch Hitler – Buddha –
Krishna – Eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute vor
der „Gefahr einer globalen
Kriegerkultur“ gewarnt. Das auf dieser Website abgedruckte Nachwort zu
diesem Buch hat durch die Ereignisse in Norwegen einen hohen
Aktualitätswert erhalten, wobei hier auch die indischen und buddhistischen
Kriegsideologien in die Debatte gebracht werden: Wie es noch
niemals in der Weltgeschichte gekracht hat. Eine ausführliche
Auseinandersetzung mit den traditionellen christlichen und muslimischen
Ideologien zum Heiligen Krieg findet sich in dem Artikel Der Heilige Krieg im
Christentum und Islam – Ein höchst peinlicher Beitrag zum religiösen
Faschismus. Wie
mystisch die Attentäter des 11. September gedacht und empfunden haben,
zeigt: Schlachtopfer
zur Ehre Gottes – die „geistliche Anleitung“ der Attentäter des 11.
September 2001. Über
die westliche Faszination an der japanischen Samurai-Ideologie berichtet: Der Samurai-Kult – Am
Rande des Wahnsinns. Der indische Kshatriya-Kult spielt heute
wieder eine wichtige Rolle in der Politik des Landes: Endzeitideologien der
religiösen Rechten in Indien. Sogar das höchste Ritual des
Dalai Lama, das Kalachakra-Tantra, bereitet auf einen Heiligen Krieg
zwischen Buddhisten und Muslimen vor: Kriege,
Endzeitschlachten und Weltuntergänge im
Lamaismus. Allen Kriegerkulturen ist das Schwert eine
gemeinsame Metapher: Es herrscht Schwertzeit
– Zur Aktualität eines archaischen Symbols. Die „modernen“
Kriegsideologien in den monotheistischen Religionen werden ausführlich
analysiert in: Krieg der Religionen –
Politik und Glaube im Zeichen des Terrors und der Apokalypse.
Der Tempelberg im Krieg der
Religionen
Wie bizarr und irrational das
apokalyptisch-messianische Phantasma im Judentum, Christentum und Islam
auch sein mag, es konnte und kann sich immer noch auf dem Tempelberg in Jerusalem
zu einer unheimlichen Realität verdichten. Darin stimmen nicht nur die
Fundamentalisten aller drei Religionen überein, sondern das ist ebenso die
durchgängige Meinung säkular eingestellter Beobachter: „Jegliche Explosion
auf dem Tempelberg – sei es ein Feuer, die Zerstörung eines Gebäudes oder
ein Blutvergießen – wird eine hundertfache Auswirkung davon haben, wie
etwas Ähnliches an einem anderen Ort.“ – meint Shlomo Gazit, ein ehemaliger
israelischer Geheimdienstbeamter, und der israelische Journalist Gershom
Gorenberg, der die Geschichte des Tempelberges aufgeschrieben hat, stellt
fest: „Jedes Ereignis an diesem Ort kann außer Kontrolle geraten.“ Über die
politisch-messianischen Obsessionen, die den Tempelberg auch heute noch zu
einem Zentrum der Welt macht berichten die folgenden 6 Kapitel:
Der
Tempelberg als messianisches Weltenzentrum (1)
Jüdische
Fundamentalisten und der Tempelberg (2)
Christliche
Fundamentalisten und der Tempelberg (3)
Islamische
Fundamentalisten und der Tempelberg (4)
Tempelberg:
Wahn und Wirklichkeit im Krieg der Religionen (5)
Der
Tempelberg als Garten (6)
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Neue Artikel (Dezember 2010)
Apokalyptik und Christentum
Das ist doch kein
Weltuntergang – Apokalypse und dann? (Eine Sendung des Bayrischen Rundfunks
von Matthias Leitner) – Hier ist auch das Gedicht „Apokalyptiker“ von
Victor & Victoria Trimondi abgedruckt.
Auf Gottes
Wegen zum Krieg – Weshalb George W. Bush den Irak-Krieg als den
Beginn der Apokalypse verstand und weshalb christliche Fundamentalisten
Barack Obama als Vorläufer des Antichristen diffamieren und den Iran
angreifen wollen.
Zur Kritik der
Johannesoffenbarung
Das Lamm
dieser Apokalypse ist ein Ungeheuer (Friedrich Heer)
Das wohl
schrecklichste Erbe des Neuen Testaments (Herbert Schnädelbach)
Zen Buddhismus
Die Attraktivität des Zen auf Faschisten und
NS-Anhängern
Daisetz Teitaro
Suzuki – Keine Berührungsängste vor dem Faschismus
Eugen
Herrigel – ein überzeugter Nazi
Karlfried
Graf Dürckheim – Ein Zen Schüler
im Dienste des NS-Regimes

Karlfried Dürckheim trifft Bhaktivedanta Swami Prabhupada
den Gründer der International Society für Krishna Consciousness
(Internationale Gesellschaft für Krischna-Bewußtsein), in Deutschland
Der
Samurai-Krieger – Leitbild für den Schwarzen Orden (SS)
Lamaismus
Peter Scholl
Latour über den Dalai Lama, das westliche Tibetbild und den tantrischen
Buddhismus
APOKALYPTIK
Durch Artikel zur Geschichte, Gegenwart, Philosophie, Theologie
und Ästhetik der Apokalyptik
und des Heiligen Krieges in verschiedenen Denk- Glaubens- und
Kunstrichtungen möchten wir die
kritische Aufmerksamkeit darauf lenken, dass sich in unseren Tagen
weltweit eine Kultur des Endzeitdenkens und des militanten Messianismus
ausbreitet und intensiviert. Für die religiöse Apokalyptik haben wir in
unserem grundsätzlichen Beitrag Die apokalyptische Matrix gezeigt, dass alle Religionen
demselben apokalyptischen Muster folgen, selbst wenn sie sich gegenseitig
bekriegen.
Ahmadinedschad und
die Atombombe Schiitischer Endzeitglaube und Weltpolitik

Präsident Mahmoud Ahmadinedschad kündigt in der heiligen
Stadt Mashhad in
einer besonderen Zeremonie die erfolgreiche
Urananreicherung an (2006)
Bei den folgenden beiden
Artikeln handelt es sich um Vorträge gehalten auf dem 19.
Canetti-Syposium in Wien 2006. Er erschien in der Anthologie „Islam –
Dialog und Konroverse“ (Hrsg. John D. Pattillo-Hess und Mario R. Smole) Wien
2007 (Löcker Verlag – www.gmmf.org/Buch_19.htm)
Islamistische
Weltrevolution und
apokalyptischer
Terrorismus
Politik und Krieg im Bann der
Apokalypse
Eine neue
Qualität des christlichen Fundamentalismus
Die Hamas im Kontext der
politischen Apokalyptik
Die Palästinenserorganisation Hamas
trägt nicht nur die bekannten fundamentalistische Züge des Islamismus,
sondern kultiviert auch einen militanten Endzeitglauben. (Zum Artikel)
Endzeitideologien
der religiösen Rechten in Indien

Apokalyptischer
Nuklearismus und
die
Sakralisierung der Bombe
Die Konstruktion, Zündung und
Verbreitung von Nuklear-Waffen hatte von Beginn an einen prägenden
Einfluss auf das apokalyptische Denken. So ist der Einsatz von A-Waffen ein
Szenario, das in keiner „modernen“ Apokalyptik mehr fehlt. Seit den
Explosionen der Bomben von Los Alamos, Hiroshima und Nagasaki werden
Zerstörungs-Passagen aus den traditionellen Endzeittexten der Religionen
als Beschreibungen eines atomaren Holocausts gedeutet. In der Tat ist die
Apokalypse seit der „Bombe“ mehr als ein religiöses Phantasma. (Zum Artikel)
Der große
Manipulator
Giordano Bruno - Manipulation des Eros
und Massenpsychologie
Der rumänische Religionswissenschaftler Joan P. Culianu entdeckte
bei dem Renaissancephilosophen Giordano Bruno (1548 – 1600) die
Grundlagen einer Theorie, die einen tiefen Einblick in die
pscho-mago-mythischen Mechanismen gewährt, mit denen Menschen in den modernen
Massengesellschaften manipuliert und in Abhängigkeit gehalten werden.
Insbesondere finden sich bei Bruno sensationelle Aussagen über die
Psychologie und die Bewusstseinstechniken derjenigen, die ihre
Manipulation über die Massen ausüben. Gegenüber von zwei Aufsätzen, die
der Renaissancephilosoph hierzu verfasst hat, erscheint, so Culianu, das
berühmt-berüchtigte Büchlein Der
Fürst von Niccolo Machiavelli „blass und lachhaft.“

Victor und Victoria Trimondi fassen die Überlegungen Brunos und
die Schlussfolgerungen, die Culianu daraus zieht, zusammen. In einem
Vergleich mit der modernen Massenpsychologie und mit bestimmten
asiatischen Religionslehren, zeigen die beiden Autoren wie
erkenntnisreich Brunos Überlegungen sind, um das moderne Zusammenspiel
zwischen Liebe, Macht, Medien und Führerkult in Politik und in Religion
zu verstehen. (Zum Artikel)
Mittelmeerdebatte
Das Ithaka-Projekt
Mediterrane Mythen, Monotheismus und die
Geschlechterfrage
Seit Nicolas Sarkozy im
Juli 2008 seine „Union für das Mittelmeer“ aus der Taufe gehoben hat,
stößt die schon seit mehreren Jahren diskutierte Frage nach einem
mediterranen Kulturparadigma wieder auf zunehmendes Interesse. Die
Debatte erscheint einsichtig und notwendig, da es nicht nur um die
Schaffung eines politischen, ökonomischen und ökologischen Raumes geht,
sondern um eine Art kultureller Identität beziehungsweise um eine
kulturelle Vision für diese Region. (Zum Artikel)
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Weltuntergang
Wer den modernen Islamismus verstehen
will, muss seine apokalyptischen Wurzeln kennen
Die Apokalypse ist das Apriori aller Politik und
Kultur
„Säkulare“ Philosophen
im Banne der apokalyptischen Matrix
Komparative
Studien zum Fundamentalismus
Gibt es
eine Kunst, die schöner, göttlicher und
andauernder
ist als die Kunst des Martyriums?
Muslime wollen das
Martyrium zur Weltkultur machen
Christen beginnen
damit, dem nachzueifern
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