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19.02.2018
Mondholz - Aberglaube - oder eine echte Chance ... ? Drucken E-Mail
Natur und Umwelt - Wald und Holz
Geschrieben von Robert Burkhardt   
18.11.2006

Mondholz - Aberglaube - oder eine echte Chance ... für die Forst- und Holzwirtschaft? 

Wie im Mailing von Bertram Gebauer angekündigt werde ich den Themenbereich Wald und Holz mit Text- und Bildinformationen belegen. Ich fange mit dem „Mondholz" an.

Auf vielen Internetseiten wird über das „Mondholz" geschrieben. Die Meinungen gehen konträr, da die eine Seite wissenschaftlich die andere spirituell herangeht. Für mich wäre es interessant, ob man nur mit visuellen Eindrücken nachhaltige Beweise erbringen kann. 

Wissenschaftlich ist die Aussage „Mondphasenholz" ist besser als konventionell geerntes sehr umstritten. Gibt es wissenschaftlich belegte Dokumente? Für Hinweise wäre ich dankbar.

Mein Ansatzpunkt liegt im beobachten. Erstens würden wir wieder unsere „Sinne" trainieren müssen um natürliche Eindrücke bewerten zu können. Und Zweitens würde der Bezug zur Natur wieder gestärkt. 

Hierzu ein Anhaltspunkt seitens der TU Dresden zur „Holzeigenschaft":

MonddiätMag bei der "Mond-Diät" alles erlaubt sein, beim Spezialsortiment "Mondholz" ist es mit Rücksicht auf das hervorragende Image des Roh- und Werkstoffes Holz ganz sicher nicht. 

In der Holzforschung hat sich eingebürgert, erst dann von praxisrelevanten Holzeigenschaftsunterschieden zu sprechen, wenn die Unterschiede außerhalb der natürlichen Schwankungsbreite der Holzeigenschaften liegen. Für die wichtigsten Holzeigenschaften liegen praxisrelevante Unterschiede vor, wenn die Mittelwerte der geprüften Eigenschaften um mindestens 10 % von denen einer Vergleichsstichprobe abweichen. 

 

 

Wenn also Unterschiede in den Eigenschaften zwischen "Mondholz" und Holz aus normalem Einschlag überliefert sind, dann müssen es deutliche Unterschiede sein, markante Eigenschaftsveränderungen des Holzes, die für jedermann augenfällig und damit praxisrelevant sind. 

Noch eine wissenschaftliche Abhandlung von der Schweizerischen Hochschule für die Holzwirtschaft in Biel. In der Ausgabe 6/2003 der Zeitschrift „Lebendige Erde" wird unter dem Titel „Holzforschung im Zeichen des Mondes" dieses Projekt angegangen. Projektleiter Dr. Ernst Zürcher, Prof. für Holzkunde, hat im Rahmen der modernen Holztechnologie uraltes Wissen aufgegriffen und auf einen Wahrheitskern geprüft. Die ersten Ergenisse haben seine Erwartungen übertroffen. Diese ersten Resultate führen somit zu einer kritischen beurteilung des ganzen Fragenkomplexes: Die Fällregeln gelten offenbar nicht in gleichem Maße über die ganze Winterperiode, wie es in der Populärliteratur oft vereinfdachend behauptet wird. Sie werfen aber neue Forschungsfragen auf, weil der Faktor „Mond" offensichtlich im Dezember-Janmura das Trocknungsverhalten und die resultierende Holzdichte und die Dauerhaftigkeit (vor allem im Splint) mitprägt. 

Damit die Praxis nicht zu kurz kommt wollen wir mit dem Mondphasen Christbaum schlagen anfangen. Weitere Details für die „wissenschaftliche" Dokumentation wird demnächst als Checkliste in dieser Rubrik veröffentlicht. Ich habe einen guten Bekannten, von Beruf „Biologe in der Abteilung Kriminaltechnik: Mikrospuren/Biologie der mich bei diesem Unternehmen unterstützt. 

Ich hoffe, daß sich viele Projektteilnehmer zu diesem spannenden Thema finden werden. Wenn gewünscht kann ich gerne hierzu ein Forum einrichten lassen. 

Der nächste Mondphasenholzartikel ist in Arbeit. Bis dahin gut Holz !

Letzte Aktualisierung ( 15.06.2008 )
 
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