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24.04.2018
Treffen vom 29.7.2008 Drucken E-Mail
Geschrieben von Sibylle Walter-Fuchs   
11.12.2008

Am 29. Juli 2008 trafen sich die Mitglieder des Aktionsbündnis zum Schutz Alter Bäume im Gasthof Plankl in Altötting. Es ging um aktuelle Themen wie den Bannwald Burghausen, den Aktionstag, sowie weitere Vorhaben.

Festgestellt wurde, dass Gespräche zum Thema Bannwald nur auf rechtlicher Ebene Erfolg haben können, dass die Tendenz besteht, überall den Nutzen für die Wirtschaft vor die Belange des Bürgers zu stellen und das Recht dahingehend zu biegen. Auch dass der Wald gerade gegenüber den Abgasen der Industrie luftreinigende Wirkungen hat, wird nicht mehr als Argument gesehen, da die Abgase den allgemeinen Grenzwerten entsprechen und damit keine Gesundheitsschädigung nachzuweisen ist. Liane Laschtuvka-Reyes, die Vorsitzende des Vereins sano e salvo – bewusst gesund, gab zu bedenken, dass gerade die noch nicht messbaren Kleinstbestandteile auch in ihrer Kombination auf Lebewesen schädigend wirken. Die gesundheitliche Situation des Menschen in Deutschland ist sehr bedenklich. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Krankheitsanfälligkeit der Menschen, besonders der Kinder, zu einem großen Teil von der Belastung durch naturfremde Materialien in Luft und Wasser herrührt. In der alten DDR mit einer Industrie mit grobstofflichen Abgasen gab es weit weniger chronische Atemwegserkrankungen und Allergien wie im Westen, trotz Verordnungen und Grenzwerten. Wälder als Lungen der Welt neutralisieren einen Großteil auch nicht messbarer Schadstoffe.

 

Der Aktionstag am 28. Juni in Kraiburg war mit rund 80 Teilnehmern ein voller Erfolg gewesen. An einem Wunschbaum wurden die Anliegen der Teilnehmer in Bezug auf den Schutz alter Bäume gesammelt. Im Schwerpunkt lag die Forderung nach einem respektvollen Umgang mit der Natur, „um diese wunderschöne Erde mit ihren unzähligen Pflanzen und Bäumen auch kommenden Generationen zu erhalten!“

Eine schriftliche Dokumentation über die Veranstaltung wird erstellt.

 

Das Aktionsbündnis sammelte verschiedene Ansätze, um das Bewusstsein der Bürger für den Schutz großer Bäume zu fördern. Allgemein zu begrüßen wäre eine Baumschutzverordnung, wie sie in größeren Städten besteht. Dahin ist allerdings noch ein weiter Weg. Erstellt werden sollen Informationen für Gartenbesitzer, Tipps für Baumengagierte, ein Brief an Bürgermeister. Jedes Mitglied des Aktionsbündnisses sollte sich an seinem Wohnort um größere Bäume kümmern, auf eventuelle Missstände hinweisen und eventuelle Verbesserungen bei den Verantwortlichen vorschlagen. Das Aktionsbündnis trifft sich als nächstes wieder im November. Ansprechpartner: Liane Laschtuvka-Reyes Tel. 08631/164481, www.gesundheitsbildung-laschtuvka.de

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