Zur Startseite

Aaron – ein neuer Bewohner im Tierhospiz

Aaron schreibt seiner Patenmama

Ostern 2019

 Heupaten 2019

 
Neue "Notfelle" für´s Tierhospiz




nach oben

Aaron - ein neuer Bewohner im Tierhospiz

Aaron kommt aus Rumänien, ein Land, wie noch viele andere Länder, wo Hunde in der breiten Masse der Bevölkerung nicht gerade wertgeschätzt werden. Über Mitglieder unseres Vereins Tierhospiz Hof Elise e. V. und deren Bekanntenkreis, der sich bis Rumänien erstreckt, erhielten wir einen Notruf. Ein Onkel fortgeschrittenen Alters musste in ein Pflegeheim gebracht werden. Dieser hatte aber einen Hund, den er aus einem „Strassenwurf“ bei sich aufgenommen hatte.

 

Es gelang ihm, Aaron groß zu ziehen. Doch dann ereilte ihn nach zwei Jahren das Schicksal, schwer erkrankt in ein Pflegeheim einziehen zu müssen. Der Hund war nun allein und er brauchte dringend Anschluss an eine Familie, die sich mit Niederen Hütehunden auskannte und ihm ein entsprechendes Leben bieten konnte.

 

Aaron zog vorübergehend zu einer Cousine, wo er vorsorglich medizinisch betreut wurde, damit er neu in sein Leben starten konnte. Schließlich gelang es, für Aaron einen Platz im Tierhospiz einzurichten und nach Ostern konnte er endlich umziehen. Es fand sich auch gleich eine liebe Patenmama aus unserem Verein, die mit Herz und Tat Aaron beiseite steht.

 

Eine Woche nach seiner Ankunft verstarb Aarons ehemaliges Herrchen. Wir hoffen, dass Aaron diesen Wandlungsprozess gut verarbeiten kann. Unsere tierische Hospizgemeinschaft steht ihm mit positiver Einstellung bei und heißt ihn herzlich willkommen.


 


Aaron schreibt seiner Patenmama


Liebe Patenmama,

 

einst am 1.5.2017 wurde ich unter vielen Geschwistern geboren, in einem Land, wo Armut und Kälte herrscht.

 

Ich bin ein Niederer Hütehund und habe meine Chance bekommen, von einem älteren Mann aufgenommen zu werden. Er zog mich groß und bereitete mich vor auf seine Begleitung in der Natur.

 

Obwohl er mich nicht so pflegen konnte, wie ein junger Mensch, so fühlte ich mich dennoch geliebt und frei.

 

Doch urplötzlich verschwand er aus meinem Leben. Er kam ins Pflegeheim und ich zu seiner Cousine. Sie hatte auch einen Hund, mit dem ich mich nicht verstand. Der Hund hatte ein- bis zweimal am Tag die Fallsucht und ich wurde wütend auf ihn. Daraufhin musste ich das Haus verlassen und kam in den Außenzwinger.


So viele Trennungen auf einmal verkraftete ich nicht. Erst mein Herrchen, und dann noch mein Zuhause.

 

Doch im Hintergrund arbeitete man für mich, um mir ein neues Zuhause zu schaffen. Ich hatte schlechte Karten, weil ich aus Rumänien kam und unkastriert mein Leben bereiste. Man hörte die Hilferufe bis nach Deutschland. Man suchte einen Dauerplatz für mich, und so, wie ich aussah, wollte man mich nicht. Bis eine Rückmeldung kam vom Tierhospiz. Ein Haus für Gestrandete und Kranke.

 

Bald schon kam ich unters Messer. Dabei biss ich den Tierarzt, der mich versorgte. Ich habe meinen Platz fast verspielt, denn nun sagte man, ich wäre bissig.

 

Doch nun ist alles Schlimme vorbei. Mittlerweile bin ich im Tierhospiz angekommen. Ich habe nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch eine Patenmama.

 

Liebe Patenmama, ich möchte Dir ein folgsames Patenkind sein, ein weiterer Freund für Dich und Deine Familie. Ich werde noch viel lernen müssen, doch bei meinen Herbergseltern fällt es mir leicht. So danke ich Dir für diese neue Welt, für die neuen Freunde und für Deine Zuneigung.

 

Dein Aaron.


 


nach oben

Ostern 2019

Ein  zufriedenes Osterfest jedem Erdenbewohner,  so wie er glaubt.

Wir berühren das Hier und Jetzt auf unsere Erde, lassen uns ein in die Natur.
Frühling strömt durch unsere Herzen, egal ob Jung oder Alt,
Zufriedenheit ist unser Maß der Dinge und toben sie auf unseren Pfoten aus!

Dafür haben wir unser Tierhospiz.

Eure Fillis



Euer Faiser



Euer Festus



 
 




nach oben

 Heupaten 2019



Quirin und Quant, unsere ehemaligen Ordnungshüter,
strengen sich in ihrem Ruhestand so richtig an,
um dieses Jahr wieder nach Heupaten zu suchen.
Werdet Pate für unser Heu und helft mit einem Beitrag,
damit auch für dieses Jahr die Versorgung mit unserem leckeren Heu gesichert ist.

Spendenkonto für unsere Heupaten:

Tierhospiz Hof Elise e. V.

VR meine Raiffeisenbank e G

IBAN: DE79 710 610 090 00 7210850

BIC: GENODEF1AOE

Verwendungszweck: Heupate (Name und Adresse, wenn Spendenquittung erwünscht)

Stand am 09.07.2019: 760,00 Euro.

Der Stand wird einmal täglich bei Spendeneingang aktualisiert.

Wir sagen Danke an alle Spender und Heupaten!




nach oben

 Neue "Notfelle" für´s Tierhospiz

Mit dem Jahreswechsel kamen vier Notfälle ins Tierhospiz, die als typische (schlechte) Beispiele stehen für den heutigen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen, den Tieren.

Kianga: Alter Hund - Problemhund?

Die Hovawarth-Hündin Kianga lebte von klein auf 11 Jahre in ihrer Familie. Bis plötzlich Alterserscheingungen aus einem Familienmitglied einen Problemhund machten. Uns im Tierhospiz wird erzählt, der Hund wäre schwer krank, Spondilose, hätte das Kind gebissen und soll eingeschläfert werden, begleitet von Krokodilstränen.

Dank dem Engagement eines unserer Mitglieder haben wir einen Platz für Kianga im Tierhospiz arrangiert und sie durfte kurz vorm Jahreswechsel in ihr neues Zuhause einziehen.

Innerhalb weniger Tage blühte diese alte, kranke Hündin zu neuem Leben auf, Sturm und Drang die Treppe rauf und runter, wie ein Schneepflug durch die tief verschneite Hundespielewiese oder voll relaxed auf ihrer eigenen Kuschelcouch. Kianga ist in ihrem neuen Zuhause angekommen und genießt ihr Leben!

 

Sunny und Finni - Vom Massenzüchter aussortiert

Die 7-jährige Australian Shepard Hündin Sunny und die 10-jährige Shepard-Labrador-Mix-Hündin Finni fristeten ihr Dasein als Zuchtmaschinen bei einem Massenzüchter in Süddeutschland. Zwei Mal pro Jahr mussten sie brav ihre Welpen werfen. Mangelernährt und schäbig untergebracht waren sie nun am Ende ihrer Tauglichkeit. Mit viel Diplomatie konnten wir die beiden ins Tierhospiz holen, bevor sie "sonstwie entsorgt" wurden.

Hunde aus der Massenzucht können nichts, haben nichts von Familie oder Sozialverhalten gelernt. Es ist jedesmal eine Herausforderung, sie in ein neues Leben zu gewöhnen. Angefangen beim Bezug zum Menschen inclusive Vertrauensaufbau, über Leinengewöhnung bis in die Integration in die Familie und das Tierhospiz-Rudel. Viel Arbeit, Zeit und Geduld sind gefordert...

Hinzu kommt eine in der Vergangenheit desolate medizinische Versorgung, die aufgearbeitet werden muss.

Es erfordert sehr viel Aufmerksamkeit, um keine Fehler einschleichen zu lassen bei der Sozialisierung, denn einmal gemachte Fehler sind sehr schwer wieder auszubügeln.

Doch Sunny und Finni sind neugierig, lassen sich inzwischen auf "ihre" Menschen ein und wir sind zuversichtlich, sie sehr bald ganz und gar in die Familie aufgenommen zu haben.

 

Idefix - Die Verzweiflungstat

Der 18-jährige Idefix, ein Terrier-Malteser-Mix, lebte mit seinem Frauchen ein glückliches Leben, bis sie Demenzkrank wurde und ihn immer mehr vergas. Frauchen musste schließlich ins Pflegeheim und Idefix stand plötzlich "auf der Strasse".

Es drohte die Einschläferung, doch Mitglieder vom Tierhospiz hörten von der Situation und leiteten Gespräche ein. Kurz darauf konnte Idefix im Tierhospiz Hof Elise e. V. einziehen.

Man muss nicht glauben, dass ein Hund alt ist, wenn er alt ist. Trotz seiner in letzter Zeit vernachlässigten Haltung blühte er im Tierhospiz in kürzester Zeit wieder auf. Es gefällt Idefix hier bei uns und er läuft bereits mit allen im Familienverbund mit, ob groß oder klein. Seine Freunde sind Ur-Neufundländer, Maremmanos, Collies, Shepard, Pinscher, Bergamasco-Mix und Hovawarth. Man braucht nicht glauben, dass der kleine Idefix bei den Großen untergeht. Er hat seinen Platz gefunden und den behauptet er auch: Seht her, hier bin ich und hier bleibe ich!



Wir sagen Danke an alle, die mitgeholfen haben, diesen Hunden ein neues Leben zu ermöglichen. Ein Leben im Tierhospiz Hof Elise e. V., wo jeder bis zum Schluß sicher aufgehoben und behütet ist.