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Danke an die Heupaten

Weihnachten

Danke für die Spende!


Massenzucht aufgelöst

Aaron – ein neuer Bewohner im Tierhospiz
Aaron schreibt seiner Patenmama

Ostern 2019

 Heupaten 2019

 
Neue "Notfelle" für´s Tierhospiz




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Danke an die Heupaten

Das Tierhospiz bedankt sich im Namen unserer Heufresser ganz herzlich bei den Heupaten. Es sind 1350,-- Euro zusammengekommen, dabei haben viele mitgeholfen, den Jahresvorrat einzukaufen. Nun liegt das Heu trocken unterm Dach und Quant & Co gehen beruhigt durch den Winter in das neue Jahr.



Danke!!!!



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Weihnachten

... und wieder mal gehen die Lichter an, erneut um des Weihnachtsfestes Willen.

Die Kälte kommt und der Schnee setzt ein und Müdigkeit macht sich breit. Das voll bepackte, aktive Jahr macht den Lebewesen zu schaffen. Der Mensch sehnt sich nach Heimeligkeit und stellt das Stressprogramm "Alltag" ein.

Wir Bewohner des Tierhospiz Hof Elise e. V. sind da gut aufgehoben. Unsere geliebten Herbergseltern stossen oft an ihre Grenzen, denn ständig sind sie für uns in Aktion. Von ihnen bekommen wir ein gutes Essen, sowie das warme Bett. Wenn wir Nähe brauchen, genügt ein Augenaufschlag von uns, und sie sind für uns da.

Wir Tiere haben es verdient, unser Altwerden in Würde zu erleben. Wir agieren mit Mann und Maus in unserer Spielewiese, Tag ein Tag aus und doch sind wir immer im jetzt ... bis zum nächsten Weihnachtsfest.

So trägt der Alltag die Jahreszeiten an uns vorbei und wir halten sie nicht fest, denn wir erleben diese im Moment des Lebens und für uns ist immer Heute  ...

Ohne Anstrengung, bis es wieder schneit.

.... Euch eine gute Weihnachtszeit.



Eure Tessi
und alle Bewohner des Tierhospiz Hof Elise e. V.



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Danke für die Spende!

Die Bewohner des Tierhospiz Hof Elise e. V. bedanken sich von ganzem Herzen bei der Firma Vintage13, ihrem Chef, den Mitarbeitern, Kollegen und Freunden, die mitgeholfen haben, den Tieren mit ihrer Sachspende die Lebensqualität aufzuwerten.

Unsere Pfoten haben mit den Teppichen einen startgerechten Untergrund für den Winter gefunden. Denn sie vermitteln uns Harmonie und Wärme, das können wir beweisen (Smiley). Hierzu einige Bilder. Die Handtücher helfen unserer Herbergsmama, unsere Pfoten sauber zu halten, uns zu trocknen, wenn wir nass werden und uns einzupacken nach einem Bad.

Danke.



Tessi geniesst den Kuschelteffekt auf ihrem neuen Teppich



Louise auf ihrem neuen Untergrund in der Hundewohnküche



Kiangas Zimmer bekam mit einem runden Teppich gleich ein neues Flair



Immer schnell griffbereit: Ein Sitzregal mit Handtüchern und Decken

Die Tiere im Tierhospiz sagen nochmals Danke für das vorgezogene Weihnachtsgeschenk!




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 Massenzucht aufgelöst

Nun können wir aufatmen. Nach jahrelangem Hinarbeiten schließt ein Massenzüchter in Niederbayern sein "Gewerbe". Mit viel Diplomatie unsererseits und Druck seitens des Veterinärmates haben wir die Hunde aus den schlimmsten Lebensumständen befreit.

Die schwersten Fälle kamen zu uns ins Tierhospiz Hof Elise e. V. und beginnen jetzt einen neuen Lebensabschnitt. Bereist im Januar dieses Jahres gelang es uns, zwei schwer geschädigte Hündinnen ins Tierhospiz zu übernehmen. Sunny, eine elfjährige Australian-Shepard-Hündin, war total verängstigt, stark unterernährt und dehydriert. Olga, eine achtjährige Labrador-Mix-Hündin war durch Fehlernährung überfett und hyperaktiv. Nach medizinischer Behandlung und entsprechender Versorgung sind die beiden so langsam auf dem Weg ins körperliche und seelische Gleichgewicht.

Im Juli zogen drei weitere Zuchthündinnen bei uns ein. Die achtjährige Berner-Senne-Hündin Tina, die sechzehn Monate alte Berner-Senne-Hündin Biene, welche schon zwei Mal Totgeburten hatte und die siebenjährige Labrado-Hündin Heidi. Während Tina ziemlich unkompliziert über den Dingen steht und sich freundlich dem Alltag stellt, haben Biene und Heidi große Probleme von ihrer in ihnen steckenden Lebensangst loszulassen. Es braucht Zeit und viel Arbeit, bis sie Vertrauen zum Menschen und Selbstvertrauen aufbauen. Diese Zeit wird ihnen von uns gegeben.

Doch damit nicht genug, denn im Oktober holten wir endlich die letzten Hunde dort heraus. Zu uns kamen Gizmo, ein zweieinhalb jähriger Berner-Senne-Zuchtrüde und Shirley, eine eineinhalb jährige Australian-Shepard-Hündin. Shirley war von vielen Welpen ausgemergelt und hatte nichts mehr zuzusetzen. Im Tierhospiz bekommt sie jetzt die Zuwendung und Ruhe, um zu regenerieren. Shirleys "kindliche Angstsymptome" wiegen sich auf mit einer "kindlichen Neugierde". Sie ist auf einem guten Weg.

Mit der Aufnahme dieser Hunde sind wir auch an unserer Kapazitätsgrenze angekommen. Denn Hunde aus dieser (und anderer) Massenzucht sind nicht nur körperlich schwer geschädigt sondern auch psychisch und seelisch schlimme Grenzfälle. Es erfordert viel Zeit und Einsatz unsererseits, die "Problemseelen" wieder an einen Punkt der Liebe und des Vertrauens zu bringen.



Sunny und Olga kommen im Tierhospiz an.



Das Gesäuge von Heidi verdeutlicht ihr Leiden in der Massenzucht.
Durch Hormonbehandlung wurden die Hündinnen bis zu drei Mal pro Jahr gedeckt.



Biene, Tina und Heidi beginnen jetzt ein neues Leben im Tierhospiz.



Die ängstlichen Shirley und Gizmo haben es überstanden und dürfen sich jetzt erst mal selber finden.


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Aaron - ein neuer Bewohner im Tierhospiz

Aaron kommt aus Rumänien, ein Land, wie noch viele andere Länder, wo Hunde in der breiten Masse der Bevölkerung nicht gerade wertgeschätzt werden. Über Mitglieder unseres Vereins Tierhospiz Hof Elise e. V. und deren Bekanntenkreis, der sich bis Rumänien erstreckt, erhielten wir einen Notruf. Ein Onkel fortgeschrittenen Alters musste in ein Pflegeheim gebracht werden. Dieser hatte aber einen Hund, den er aus einem „Strassenwurf“ bei sich aufgenommen hatte.

 

Es gelang ihm, Aaron groß zu ziehen. Doch dann ereilte ihn nach zwei Jahren das Schicksal, schwer erkrankt in ein Pflegeheim einziehen zu müssen. Der Hund war nun allein und er brauchte dringend Anschluss an eine Familie, die sich mit Niederen Hütehunden auskannte und ihm ein entsprechendes Leben bieten konnte.

 

Aaron zog vorübergehend zu einer Cousine, wo er vorsorglich medizinisch betreut wurde, damit er neu in sein Leben starten konnte. Schließlich gelang es, für Aaron einen Platz im Tierhospiz einzurichten und nach Ostern konnte er endlich umziehen. Es fand sich auch gleich eine liebe Patenmama aus unserem Verein, die mit Herz und Tat Aaron beiseite steht.

 

Eine Woche nach seiner Ankunft verstarb Aarons ehemaliges Herrchen. Wir hoffen, dass Aaron diesen Wandlungsprozess gut verarbeiten kann. Unsere tierische Hospizgemeinschaft steht ihm mit positiver Einstellung bei und heißt ihn herzlich willkommen.


 


Aaron schreibt seiner Patenmama


Liebe Patenmama,

 

einst am 1.5.2017 wurde ich unter vielen Geschwistern geboren, in einem Land, wo Armut und Kälte herrscht.

 

Ich bin ein Niederer Hütehund und habe meine Chance bekommen, von einem älteren Mann aufgenommen zu werden. Er zog mich groß und bereitete mich vor auf seine Begleitung in der Natur.

 

Obwohl er mich nicht so pflegen konnte, wie ein junger Mensch, so fühlte ich mich dennoch geliebt und frei.

 

Doch urplötzlich verschwand er aus meinem Leben. Er kam ins Pflegeheim und ich zu seiner Cousine. Sie hatte auch einen Hund, mit dem ich mich nicht verstand. Der Hund hatte ein- bis zweimal am Tag die Fallsucht und ich wurde wütend auf ihn. Daraufhin musste ich das Haus verlassen und kam in den Außenzwinger.


So viele Trennungen auf einmal verkraftete ich nicht. Erst mein Herrchen, und dann noch mein Zuhause.

 

Doch im Hintergrund arbeitete man für mich, um mir ein neues Zuhause zu schaffen. Ich hatte schlechte Karten, weil ich aus Rumänien kam und unkastriert mein Leben bereiste. Man hörte die Hilferufe bis nach Deutschland. Man suchte einen Dauerplatz für mich, und so, wie ich aussah, wollte man mich nicht. Bis eine Rückmeldung kam vom Tierhospiz. Ein Haus für Gestrandete und Kranke.

 

Bald schon kam ich unters Messer. Dabei biss ich den Tierarzt, der mich versorgte. Ich habe meinen Platz fast verspielt, denn nun sagte man, ich wäre bissig.

 

Doch nun ist alles Schlimme vorbei. Mittlerweile bin ich im Tierhospiz angekommen. Ich habe nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch eine Patenmama.

 

Liebe Patenmama, ich möchte Dir ein folgsames Patenkind sein, ein weiterer Freund für Dich und Deine Familie. Ich werde noch viel lernen müssen, doch bei meinen Herbergseltern fällt es mir leicht. So danke ich Dir für diese neue Welt, für die neuen Freunde und für Deine Zuneigung.

 

Dein Aaron.


 


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Ostern 2019

Ein  zufriedenes Osterfest jedem Erdenbewohner,  so wie er glaubt.

Wir berühren das Hier und Jetzt auf unsere Erde, lassen uns ein in die Natur.
Frühling strömt durch unsere Herzen, egal ob Jung oder Alt,
Zufriedenheit ist unser Maß der Dinge und toben sie auf unseren Pfoten aus!

Dafür haben wir unser Tierhospiz.

Eure Fillis



Euer Faiser



Euer Festus



 
 




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 Heupaten 2019



Quirin und Quant, unsere ehemaligen Ordnungshüter,
strengen sich in ihrem Ruhestand so richtig an,
um dieses Jahr wieder nach Heupaten zu suchen.
Werdet Pate für unser Heu und helft mit einem Beitrag,
damit auch für dieses Jahr die Versorgung mit unserem leckeren Heu gesichert ist.

Spendenkonto für unsere Heupaten:

Tierhospiz Hof Elise e. V.

VR meine Raiffeisenbank e G

IBAN: DE79 710 610 090 00 7210850

BIC: GENODEF1AOE

Verwendungszweck: Heupate (Name und Adresse, wenn Spendenquittung erwünscht)

Stand am 28.09.2019: 1350,00 Euro.

Der Stand wird einmal täglich bei Spendeneingang aktualisiert.

Wir sagen Danke an alle Spender und Heupaten!




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 Neue "Notfelle" für´s Tierhospiz

Mit dem Jahreswechsel kamen vier Notfälle ins Tierhospiz, die als typische (schlechte) Beispiele stehen für den heutigen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen, den Tieren.

Kianga: Alter Hund - Problemhund?

Die Hovawarth-Hündin Kianga lebte von klein auf 11 Jahre in ihrer Familie. Bis plötzlich Alterserscheingungen aus einem Familienmitglied einen Problemhund machten. Uns im Tierhospiz wird erzählt, der Hund wäre schwer krank, Spondilose, hätte das Kind gebissen und soll eingeschläfert werden, begleitet von Krokodilstränen.

Dank dem Engagement eines unserer Mitglieder haben wir einen Platz für Kianga im Tierhospiz arrangiert und sie durfte kurz vorm Jahreswechsel in ihr neues Zuhause einziehen.

Innerhalb weniger Tage blühte diese alte, kranke Hündin zu neuem Leben auf, Sturm und Drang die Treppe rauf und runter, wie ein Schneepflug durch die tief verschneite Hundespielewiese oder voll relaxed auf ihrer eigenen Kuschelcouch. Kianga ist in ihrem neuen Zuhause angekommen und genießt ihr Leben!

 

Sunny und Finni - Vom Massenzüchter aussortiert

Die 7-jährige Australian Shepard Hündin Sunny und die 10-jährige Shepard-Labrador-Mix-Hündin Finni fristeten ihr Dasein als Zuchtmaschinen bei einem Massenzüchter in Süddeutschland. Zwei Mal pro Jahr mussten sie brav ihre Welpen werfen. Mangelernährt und schäbig untergebracht waren sie nun am Ende ihrer Tauglichkeit. Mit viel Diplomatie konnten wir die beiden ins Tierhospiz holen, bevor sie "sonstwie entsorgt" wurden.

Hunde aus der Massenzucht können nichts, haben nichts von Familie oder Sozialverhalten gelernt. Es ist jedesmal eine Herausforderung, sie in ein neues Leben zu gewöhnen. Angefangen beim Bezug zum Menschen inclusive Vertrauensaufbau, über Leinengewöhnung bis in die Integration in die Familie und das Tierhospiz-Rudel. Viel Arbeit, Zeit und Geduld sind gefordert...

Hinzu kommt eine in der Vergangenheit desolate medizinische Versorgung, die aufgearbeitet werden muss.

Es erfordert sehr viel Aufmerksamkeit, um keine Fehler einschleichen zu lassen bei der Sozialisierung, denn einmal gemachte Fehler sind sehr schwer wieder auszubügeln.

Doch Sunny und Finni sind neugierig, lassen sich inzwischen auf "ihre" Menschen ein und wir sind zuversichtlich, sie sehr bald ganz und gar in die Familie aufgenommen zu haben.

 

Idefix - Die Verzweiflungstat

Der 18-jährige Idefix, ein Terrier-Malteser-Mix, lebte mit seinem Frauchen ein glückliches Leben, bis sie Demenzkrank wurde und ihn immer mehr vergas. Frauchen musste schließlich ins Pflegeheim und Idefix stand plötzlich "auf der Strasse".

Es drohte die Einschläferung, doch Mitglieder vom Tierhospiz hörten von der Situation und leiteten Gespräche ein. Kurz darauf konnte Idefix im Tierhospiz Hof Elise e. V. einziehen.

Man muss nicht glauben, dass ein Hund alt ist, wenn er alt ist. Trotz seiner in letzter Zeit vernachlässigten Haltung blühte er im Tierhospiz in kürzester Zeit wieder auf. Es gefällt Idefix hier bei uns und er läuft bereits mit allen im Familienverbund mit, ob groß oder klein. Seine Freunde sind Ur-Neufundländer, Maremmanos, Collies, Shepard, Pinscher, Bergamasco-Mix und Hovawarth. Man braucht nicht glauben, dass der kleine Idefix bei den Großen untergeht. Er hat seinen Platz gefunden und den behauptet er auch: Seht her, hier bin ich und hier bleibe ich!



Wir sagen Danke an alle, die mitgeholfen haben, diesen Hunden ein neues Leben zu ermöglichen. Ein Leben im Tierhospiz Hof Elise e. V., wo jeder bis zum Schluß sicher aufgehoben und behütet ist.