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Gebrauchsgegenstand Hund?

Mit Schnee, Eis und Dauerfrost ins Neue Jahr


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Gebrauchsgegenstand Hund?

In Jahrzehnte langer Tierschutzarbeit erleben wir immer wieder Menschen, die im Tier nur einen Gebrauchsgegenstand sehen und kein fühlendes Lebewesen. Selbst mancher Mensch, der mit Tieren zusammen arbeitet, kommt aus uns unverständlichen Gründen auf den Gedanken, nicht brauchbare Hunde einfach zu entsorgen. So auch im Fall von Selma und Louise.

Die beiden Maremmano-Welpen waren für einen Züchter in den italienischen Abruzzen nicht brauchbar, also Überschuss, der entsorgt werden sollte. Das Schicksal dieser Hunde ist dann meist besiegelt. Was schlecht ist fürs Geschäft, wird möglichst kostengünstig entsorgt. Sei es in einem Sack im Fluss oder einfach in die Mülltonne.


Zum Glück waren örtliche Tierschützer zugegen und schalteten sich ein. Selma und Louise wurden von einem befreundeten Tierschutzverein übernommen und nahmen so den Weg ins Tierhospiz Hof Elise e.V., wo sie ein neues Zuhause fanden.

Selma und Louise werden von ihrer neuen Familie herzlich aufgenommen

Anfangs ganz verschüchtert und verschreckt, wurden sie schnell von ihren Artgenossen aufgenommen und ins Hospizleben eingeführt. Sie lernten, ihren Herbergseltern zu vertrauen und ihre neue Heimat in sich aufzunehmen. Im Laufe der Zeit entwickelten sie ihren angeborenen Instinkt als Lagerhund, den sie bis zum heutigen Tage ausleben können.

Integrationsarbeit mit Selma und Louise

Jede Hunderasse hat ihre Eigenarten und Wesensmerkmale, die man als Hundehalter richtig zu nehmen wissen sollte. Maremmanos sind keine Schäferhunde oder gar Schoßhündchen. Sie nehmen ihre Arbeit ernst, sei es, die Schafe zu bewachen, oder, wie in unserem Fall, die Hospizfamilie mit ihren Herbergseltern und dem gesamten Anwesen.

Das gesamte Anwesen des Tierhospiz ist ihr „Arbeitsbereich“

Dafür sind sie die Hunde mit dem direktesten, unverfälschten Wesen und Charakter, auf die man sich jederzeit zu 100 % verlassen kann. Auch heute, zu ihrem neunten Geburtstag, sind sie aufmerksam, wachsam und doch die Liebe pur zu ihren und allen willkommenen Menschen. Wir freuen uns auf eine noch lange Zeit mit Selma und Louise.



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Mit Schnee, Eis und Dauerfrost ins Neue Jahr

Unser diesjähriger Start in das Neue Jahr macht unseren Herbergseltern arg zu schaffen. Wochenlanger Dauerfrost, immer wieder Schnee und Vereisungen in unseren Laufwegen nehmen einfach den Spass am Draußensein. Sagt unser Herbergspapa. Nicht jedoch bei uns!



Wir haben unsere Freude, egal, wie kalt es ist. Ein Kopfsprung in den Schnee und hindurchpflügen ist das Highlight für Thaddäus. Spielen und Toben in dem kalten, weißen Zeug lässt ihn vor Glück nur strahlen.


Hiro und Takko toben bei jeder Gelegenheit, egal, welches Wetter gerade herrscht. Im Tierhospiz leben sie ihr Hundeparadies und nehmen dankbar jede Minute ihres Daseins in ihren Herzen und Seelen auf.


Für Balou ist alles neu, was die Jahreszeiten bieten. Er hat die ersten drei Jahre seines Lebens in einer Hunde-Transportbox verbracht und jeder neue Tag ist für ihn ein neues Universum der Eindrücke, Gefühle und Erfahrungen, in die er seine Nase nicht tief genug steken kann.


Aura findet Schnee auf den Wiesen super spannend, verstecken sich doch die Feldmäuse unter der kalten Decke und fühlen sich sicher. Doch Aura ist ihnen immer auf der Spur.


Tja, lieber Herbergspapa, nimm den Winter nicht so ernst. Für uns ist jeder Tag im Tierhospiz ein neues Abenteuer. Und dafür sagen wir Danke an alle Unterstützer und Helfer, die uns auch dieses Jahr begleiten.

Gutes Neues Jahr, Gesundheit und alles Liebe wünschen die Bewohner im Tierhospiz Hof Elise e.V.



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