Schützengesellschaft Steeg 1886 e.V. Steeger Schützen             Schützenheim:    Steeg 13    84428 Buchbach             Anschrift:             Franz Schmid, 1. Schützenmeister    Gumpolding 2a    84428 Buchbach          SG Steeg 1886 [ Zurück ] Chronik 125 Jahre 1886 2011 Copyright by SG Steeg 1886 e.V.      ©   2012  -   All Rights Reserved (1971 bis 1985) 1971: Geburtstags- und Jubiläumsschießen zu Ehren von Xaver Engl Mit einer großen Jubiläumsfeier, bei der neben dem Jubilar, der Schirmherr, Kreisrat Josef Fuhrer,  der Bürgermeister der Gemeinde Walkersaich, Xaver Göschl, Gauschützenmeister Hans Feldhofer,  Ehrengauschützenmeister Leopold Marxbauer, Gausportleiter Rudi Berghammer und Ehren-  schützenmeister Edi Schweiger, sowie die ehemaligen Schützenmeister Alfons Datzer und Hans   Thalmeier und das außer dem Jubilar noch lebende Mitglied der Fahnenweihe von 1911, Josef   Meier aus Heldenstein, anwesend waren, wurde das Preisschießen eröffnet. Die Festrede hielt   Kreisrat Josef Fuhrer. Neben den vielen Ehrungen, die der Jubilar erhielt, wurde ihm die von Franz  Rampl nachgeschriebene und in Buchform herausgegebene Schützenchronik überreicht. Das Preis-  schießen selbst, das mit dem Gauschießen verbunden war, brachte eine Beteiligung von mehr als  500 Schützen, was für die kleine SG Steeg, zumindest vom Ort her, ein sehr großer Erfolg war.                           Fotos: Franz Rampl + Xaver Engl  Der Schützengau Mühldorf richtete diesen Schützentag aus, der auch für die Vereine des Gaues ein großer Tag war. Die Steeger Schützen beteiligten sich nicht nur mit ihrer Fahne, sondern auch mit der Jugendstandarte. Insgesamt traten 38 Personen zum Festzug an. In diesem Jahr haben die Steeger Schützen besonders viele Fahnenweihen besucht, wie z.B. auch die Fahnenweihe in Kiefering. 1973: Obb. Schützentag in Mühldorf v.l.: Lechner Roser!, Killinger Günther, Kerb! Maria, Ho!zner Hans (verdeckt), Lew Franz, Ho!zner Liese, Deinböck Max, Unger Ernst, Lehmeier Georg, Kerb! Hans                        >  Einführung der neuen Satzung In einer großen Anzahl von Sitzungen wurde die veraltete Satzung von 1909 von Franz Rampl überarbeitete Satzung besprochen  und bei der Generalversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Die Satzung wurde mit großer Mehrheit angenommen. Im Anschluß daran hat die SG Steeg 1886 die Gemeinnützigkeit erlangt. 1975: Strohschießen Am 28. 12. 1975 wurde wieder ein Strohschießen abgehalten, zu dem jedes Mitglied ein Päckchen mitgebracht hatte.  Die Strohschießen fanden jeweils großen Anklang und wurden von der Vereinskapelle Willy & Hans (Drexler Willi und Kerbl Hans) musikalisch umrahmt. Auf dem Foto überreicht 1. Schützenmeister Ernst Unger eine gestiftete Ehrenscheibe der Siegerin Karin Froschmeier (ganz rechts: Christian Rampl). 1976: 90jähriges Vereinsjubiläum Vom 21. - 30. 5. 1976 fand das 90jähriges Jubiläum statt. Es wurde ein Preisschießen abgehalten, zu dem 1.700 Einladungen verschickt wurden.  501 Schützen aus 100 Vereinen beteiligten sich am Preisschießen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Georg Loher. Vor Beginn des  Preisschießens stand auch ein Festabend auf dem Programm, da neben dem 90jährigen Jubiläum auch das 25jährige Jubiläum der  Wiedergründung des Vereins, das 40jährige Jubiläum als Protokollführer von Josef Kreuzpointner und das 25jährige  Gastwirtsjubiläum der Herbergsleute Anton und Leni Rampl gefeiert werden konnte.   1979: Erster Schützenmeister Ernst Unter gestorben Mit Ernst Unger, der von 1950 bis 1952 Schriftführer, von 1964 bis 1970 zweiter Schützenmeister und von 1970 bis 1979, erster Schützenmeister war, verlor der Verein eine treibende Kraft für die Bewältigung der Vereinsaufgaben.  Vor allem aber war sein frühes Ableben deshalb schmerzlich, weil er für jeden ein offenes Ohr und außerdem die Fähigkeit hatte, sowohl die  alte, wie auch die junge Generation zu begeistern.   Es dauerte lange, bis die Lücke, die Ernst Unger hinterlassen hatte, annähernd geschlossen werden konnte. Er hat wesentlich dazu  beigetragen, daß die SG Steeg 1886 zu den größten und rührigsten Vereinen des Schützengaues Mühldorf zählte.   1979: Grünlandpokalschießen Nachdem die Steeger Schützen 1978 den erstmals in Salmannskirchen ausgeschos-senen Grünlandpokal gewannen, waren sie Ausrichter des Pokalschießens 1979 und nach dem erneuten Sieg, auch 1980, womit der Pokal nach dem dreimaligen Gewinn in das Eigentum des Vereins überging. Die Siegermannschaft: v.l. : Schweiger Edi, Albrecht Harry, Lehmeier Georg, Ondruschek Christian, Rampl Gottfried, Rampl Anton, Rampl Franz, Greimel Gerhard, Haase Jochen, Rinberger Thomas (Vorstand) 1981: Wandel in der Vereinsführung Thomas Rinberger schied nach 12jähriger Amtszeit auf eigenen Wunsch als Vorstand aus. Dieser Entschluß sollte richtungs-weisend für die  Zukunft, nicht zuletzt auch auf das vorgesehene 100jährige Jubiläum des Vereines, sein. Als Vorstand achtete Thomas Rinberger nicht nur  darauf, daß die demokratischen Grundregeln eingehalten wurden, sondern trug auch dazu bei, daß der Verein zu den bestorganisiertesten und  bestgeführtesten Vereinen im Schützengau Mühldorf wurde. Trotzdem verlor er aber den Zweck des Vereins nicht aus den Augen, der nicht  nur sportliche, sondern auch gesellschaftliche Ziele verfolgt. Thomas Rinberger wurde mit stürmischen Beifall von den Mitgliedern aus seinem  Amt entlassen.   Mit Gottfried Rampl als Vorstand, Karl Habermeier, Franz Rampl und Annemarie Rinberger, wurden vier Neue in die Vorstandschaft gewählt,  wobei Annemarie Rinberger nach 95 Vereinsjahren, die erste Frau war. Mit der gesunden Mischung aus jung und alt konnten die Steeger  Schützen der Zukunft mit Zuversicht entgegensehen.   1983: Erstes Dorffest Am 23.7.1983 hielten die Steeger Schützen ihr erstes Dorffest ab. Mit dem Zelt der Feuerwehr Buchbach, das an das Gasthaus Rampl angebaut wurde, ist Platz für rd. 500 Besucher geschaffen worden. Die Schützen und Schützendamen übernahmen die Bewirtung. Auch die folgenden Dorffeste waren gut besucht und brachten einen guten Ertrag. Abschied von Herberbsmutter Leni Rampl Nach 32 Jahren als Herbergswirtin trat Leni Rampl, die für die Schützen immer ein offenes Ohr hatte und immer zur Mithilfe bereit war, in den wohlverdienten Ruhestand. Der Verein ehrte sie mit dem goldenen Vereinsorden und einem Zinnteller mit dem Steeger Schloßwappen. Auch die Jungschützen übergaben ein Geschenk. Die Herbergsstätte führen nun Anton und Elisabeth Rampl weiter.  Vorstand Gottfried Rampl und 2. Schützenmeister Kar! Habermeier bei der Ehrung der Herbergswirtin Leni Rampl. Einführung LG-3-Stellungskampf für Jungschützen Erstmals wurde für Nachwuchsschützen durch den Sport- und ]ugendleiter Franz Rampl der LG-3-  Stellungskampf eingeführt. Durch intensives Training konnte bereits 1984 an der Gaumeisterschaft  teilgenommen werden.   Nachwuchsschützen beim Training für den 3-Stellungskampf; v.l. Golisch Klaus, Gilnhammer Manfred, Rampl Christian Beschluß für Fahnenweihe anläßlich des 100jährigen Jubiläums In der Generalversammlung am 23.9.1983 haben sich die Mitglieder nach vorheriger Aufklärung durch den Vorstand Gottfried Rampl über die anläßlich einer Fahnenweihe anfallenden Arbeiten und Aufgaben einstimmig für die Abhaltung einer Fahnenweihe entschieden. Der Verein hat unter der neuen Vereinsführung seine gesellschaftlichen und sportlichen Verpflichtungen wie gewohnt wahrgenommen, so wurde wieder ein Dorffest abgehalten. Auch ist nach langer Zeit wieder ein Faschingskranzl mit verschiedenen Einlagen, organisiert von Franz Rampl, abgehalten worden, welches wieder zur Dauereinrichtung werden sollte.   Nach 56jähriger Zugehörigkeit als Protokollführer zur Vorstandschaft trat Josef Kreuzpointner bei den Neuwahlen in den sog.  Ruhestand. Josef Kreuzpointner hat nicht nur mit seinen zum Teil lustig gestalteten Protokollen, sondern vor allem durch seine tatkräftige  Mithilfe und dem jederzeit offenen Ohr für die Jugendförderung den Verein geprägt und gestaltet. Auch als rüstiger 75jähriger ist er, obwohl  er nun z.T. in Bad Tölz wohnt, eng mit dem Verein verbunden und am Vereinsgeschehen interessiert, soweit es ihm seine Zeit erlaubt.  Seine Nachfolge trat nach einstimmiger Wahl Herbert Holbl an. Franz Rampl löste den bisherigen 1. SchM Anton Rampl ab, der nicht mehr  kandidierte und Johanna Albrecht kam für Michael Burkhardt als Rechnungsprüferin in den Vereinsausschuß. Als Mitgliedervertreter wurde  Rudi Ramsauer und in die Fahnenabordnung Georg Hagl jun., Max Deinböck und Edi Schweiger jun., gewählt.   Faschingskranzl Unter der Federführung von Franz Rampl wurde das Faschingskranzl abgehalten. Bei der Programmge-  staltung haben ihn dabei Annemarie Rinberger, Maria Häusler, Anni Drexler, Resi Nützl, Johanna u.   Harry Albrecht, Rosina Rampl, Franz Rinberger und das Willy & Hans Duo unterstützt. Dies war   wieder eine tolle Sache und entwickelte sich zum großen Renner bei den Steeger Schützen im   Fasching, wobei besonders die Nachwuchsgarde von Frau Zarmer begeisterte. Man wollte damit auch  ein wenig an die früheren Faschingshochzeiten in Steeg erinnern.                                                                 Fotos:  Willy & Hans Duo  und Annemarie  Rinberger als Feuerwehrtrompeter (K. Valentin)  1985: Wahl des Festausschusses Neben den gesellschaftlichen Verpflichtungen, den sportlichen Wettkämpfen, war der Verein  emsig mit den Vorbereitungen für die  Fahnenweihe beschäftigt. Eine Vielzahl von Sitzungen wurden bereits abgehalten, ehe bei der Generalversammlung am 4.10.1985 der  Festausschuß gewählt wurde. Dieser setzt sich zusammen aus dem Vereinsausschuß, den Festwirtsehegatten Anton u. Elisabeth Rampl,  Otto Nützl, Hans Kerbl, Max Deinböck, Bernhard Rott und Edi Schweiger jun.   1984: Neuwahlen und Rücktritt des Protokollführers Josef Kreuzpointner