Schützengesellschaft Steeg 1886 e.V. Steeger Schützen             Schützenheim:    Steeg 13    84428 Buchbach             Anschrift:             Franz Schmid, 1. Schützenmeister    Gumpolding 2a    84428 Buchbach          SG Steeg 1886 [ Zurück ] Chronik 135 Jahre 1886 2021 Copyright by SG Steeg 1886 e.V.      ©   2012  -   All Rights Reserved 2018 bis 2019 Bürgerschießen Bürgerschießen erneut eine Werbung für den Schießsport  - Wildschützen Ella von KRK Buchbach 3 geschlagen -  Die KRK Buchbach 3 hat das Bürgerschießen 2018 mit Vereins- und Familienmeisterschaft 2018 nach 2016 erneut   gewonnen und damit die Vorjahressieger, die Wildschützen Ella wieder auf die Plätze verweisen. Zum neunten   Male wurde dieses Schießen für Jedermann von den Steeger Schützen abgehalten und war, obwohl weniger   Mannschaften und Schützen am Start waren, wieder ein Renner.   Sieger der Betriebs-, Vereins- und Familienmeisterschaft 2018 und damit Gewinner des Wanderpokals wurde   die dritte Mannschaft der Krieger- und Reservistenkameradschaft Buchbach mit einem 183,7 Gesamtteiler   mit Konrad Meindl, Georg Maier und Simon Bauer.   SCHÜTZENHEIM BEKOMMT EIN GESICHT Neue Schießsaison im neuen Heim  Wie die Heinzelmännchen, so fleißig arbeiten einige Schützenmitglieder der Steeger Schützen am Ausbau und der Fertigstellung des neuen Schützenheimes. Buchbach/Steeg – Obwohl es schon beim Rohbau und den Innenarbeiten sehr zügig voranging, so scheinen sich bei ihnen nun neue Kräfte entwickelt zu haben. Sei es, um rechtzeitig zum Schießbeginn fertig zu sein, oder aber, weil jetzt bei der Anbringung der Decken und Böden und den weiteren Arbeiten schon weitgehend das fertige Objekt sichtbar wird. Inzwischen sind die Toiletten fertiggestellt, die Küche eingerichtet, im Gast- und Aufenthaltsraum die Decke und der Boden eingebracht, im Schießstand die Schallschutzdecken und -wände angebracht, alles geweißelt und letztes Wochenende wurden auch die Eingangstüren eingebaut. Davon konnte man sich beim letzten Monatsschießabend mit Stammtisch überzeugen. „Bald werden die neun hochmodernen elektronischen Schießstände eingebaut“, so Schützenmeister Franz Schmid. Es werden noch Spender oder Paten für einen oder mehrere elektronische Stände gesucht. Wie die Verantwortlichen weiter mitteilen, werden die vorgesehenen Eigenleistungen leicht erreicht, ja sogar überschritten. Nur durch den ungebrochenen Zusammenhalt der Steeger Schützen ist es möglich, dass mit Beginn der neuen Schießsaison der Schießbetrieb im neuen Schützenheim aufgenommen und mit der Mitgliederversammlung Ende September begonnen werden kann. Die Einweihung soll allerdings, auch wegen der noch anstehenden umfangreichen Außenarbeiten und der für die Einweihung notwendigen Vorbereitungen, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der offizielle Auszug aus der alten Schützenherberge, in die am Blasitag im Jahre 1908 von der damaligen Tafernwirtschaft beim „Oberen Grassl“ mit einem großen Fest eingezogen wurde, in das neue, moderne Steeger Schützenheim, wird dann erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Dann wird eine Ära zu Ende gehen, an die schon jetzt die älteren Mitglieder und Steeger Bürger, auch wegen dem Ende des Steeger Wirtshauses, wehmütig zurückdenken, wo sie, so der Tenor, viele schöne Stunden verbracht und „zahlreiche Hoibe“ getrunken hätten. Vermutlich werden sie sich aber bald im neuen, zwar moderneren, aber auch gemütlichen neuen Schützenheim im Kreise ihrer Schützenfamilie wohlfühlen. Letzte Schießsaison im alten Schützenheim beendet  - Damen dominieren abgelaufene Schießsaison -   Mit der Siegerehrung der Vereinsmeister 2018 beendete Schützenmeister Franz Schmid die Schießsaison der Steeger Schützen.  Er beglückwünschte alle Teilnehmer zu ihren guten Ergebnissen und zeichnete die Sieger mit Urkunden, Pokalen und Erinnerungsgläsern aus. Beste aller Luftgewehr- Klassen, außer den Auflageschützen, damit Gesamtvereinsmeisterin wurde Elke Thran mit Ø 96,2 Ringen, LG-Jugendgesamtvereinsmeisterin Lisa Schmid mit Ø 94,85 Ringen und Helga Schütz LG-Gesamtvereins- meisterin-Auflage mit Ø 97,65 Ringen. Damit dominierten in der abgelaufenen Saison eindeutig die Damen, die alle Gesamt-Titel erringen konnten. Im Einzelnen gab es folgende Ergebnisse: LG-Schüler (12-14): 1. Jakob Koller, 2. Lena Schmid, 3. Stefan Thoma; LG-Jugend (15-16): 1. Anna Aigner, 2. Michael Zirnbauer; LG-Junioren I (19-20): 1. Florian Thoma; LG-Junioren II (17-18): 1. Lisa Schmid, 2. Sandra Drexler; LG-Schützen-Herren I/ Damen I (21-40): 1. Alexander Fischer, 2. Holger Schmidt, 3. Michael Neudecker; LG-Schützen - Herren II / Damen II (41-50): 1. Elke Thran, 2. Gabi Schmid, 3. Franz Schmid; LG-Schützen - Herren III / Damen III (51-60): 1. Max Deinböck 2. Maria Neudecker; LG-Schützen - Herren IV / Damen IV ( 61 - 65): 1. Herbert Rott; LG-Auflage Senioren II (61 - 65): 1. Helga Schütz, 2. Josef Hargasser; LG-Auflage Senioren III (66 - 70): 1. Alfred Franzl, 2. Gisela Schmidt; LG-Auflage Senioren V (76 und älter): 1. Karl Habermeier; LP-Schützen - Herren III / Damen III (51-60): 1. Wolf Thoma, 2. Rudi Ramsauer, 3. Maria Lehmeier; LP-Schützen - Herren IV / Damen IV (61 - 65): 1. Herbert Rott; LP- Schützen - Herren V / Damen V (66 u. älter): 1. Wolfgang Thran; Internes Preisschießen 2018: 1. Helga Schütz, 2. Rainer Hundmeyer, 3. Alfred Franzl; Blattlprämie: 1. Helga Schütz, 2. Rainer Hundmeyer, 3. Alfred Franzl; Schützenmeister Franz Schmid dankte allen, die zum Gelingen des wöchentlichen Vereinsschießens beigetragen haben, vor allem  dem Bewirtungsteam. Schützenheimbau schreitet flott voran Während der übliche Sportbetrieb mit der Vereins- und Gaumeisterschaft, den Gaurundenwettkämpfe mit fünf Mannschaften, sowie sonstigen Vereinsveranstaltungen weiterlief, bei denen Spitzenplatzierungen wie die unbesiegte Meisterschaft der 1. Mannschaft in der Gauklasse mit Aufstieg in die Gauliga, oder der unerwarteten Gaumeisterschaft des talentierten Schülerschützen Jakob Koller, sowie weiteren Stockerlplätzen, ging es nach einer kurzen Ruhephase nach der Fertigstellung des Rohbaus im Juli 2017 zügig mit dem Innenausbau weiter. Fast unsichtbar für die Außenstehenden sind während der Winterzeit sämtliche Innenmauern eingezogen, Sanitär-, Heizungs- und Elektroarbeiten abgeschlossen, der Innenputz angebracht und mittlerweile auch der Estrich verlegt worden. Aktuell wird nun schon an den Vorbereitungen für die Schallschutzdecke im Schießstand gearbeitet, derweil im Außenbereich die Erdarbeiten für den Parkplatz und deren Zufahrt im Gange sind. Hand in Hand scheint es bestens organisiert voranzugehen, sodass anfängliche Verzögerungen schon lange aufgeholt wurden. Dem Einbau der Schallschutzdecke wird schließlich die Dachinnenisolierung mit Einbau der Decken und die Fließen- und Bodenarbeiten folgen. Mit der inzwischen getroffenen Entscheidung für neun hochmoderne elektronische Schießstände der Marke Meyton, die in den Gesamtbaukosten mit etwa 28.000 Euro enthalten sind, aber ein Entscheidungsvorbehalt gegeben war, wird die Steeger Schießanlage schließlich in allen Bereichen auf dem neuesten schießtechnischen Stand sein, wobei das Schützenheim auch den behindertengerechten Anforderungen entspricht. Die moderne, den neuesten technischen Ansprüchen entsprechende Schießanlage, wird nicht nur den sehr erfolgreichen Sportschützen, sondern sicher auch einer Reihe von äußerst talentierten Jungschützen zu weiteren Leistungssteigerungen verhelfen und sicher auch neue und junge Schützen für den Verein generieren. Die Meyton-Anlage verfügt über einen Messrahmen mit in mehreren Reihen angeordneten Infrarot-Lichtschranken. Dieser vermisst die Ziellage von Geschossen jeglichen Kalibers beim Durchflug berührungslos mit einer Messgenauigkeit von 1/10mm. Über 15.000 Schießstände in Europa sind inzwischen mit diesen elektronischen Schießanlagen ausgestattet. Die dazugehörige Software ermöglicht sowohl die Durchführung von sportlichen Wettkämpfen, als auch Preisschießen und Publikumsschießen, wie zuletzt das sehr erfolgreiche Bürgerschießen der Steeger. Wie Schützenmeister Franz Schmid mitteilt, wurden inzwischen über 4000 freiwillige Arbeitsstunden für das Schützenheim geleistet. Die vorgesehenen Eigenleistungen im Wert von 100.000 Euro werden daher sicher erreicht und auch die geplante Gesamtbausumme von etwa 400.000 Euro wird nicht überschritten werden. Wenn alles so positiv weiterläuft und der Zusammenhalt der Steeger Schützen ungebrochen bleibt, so Schmid, wird die Fertigstellung, nach dem Baubeginn am 20. April 2017, nach eineinhalb Jahren, wie geplant zur neuen Schießsaison erfolgen. Die Eröffnung mit Einweihung und einem Tag der offenen Türe, soll dann Ende September/Anfang Oktober 2018 erfolgen. Hinsichtlich der elektronischen Schießstände, so Schützenmeister Franz Schmid, hoffen die Steeger natürlich noch auf Spender, Gönner, oder sogenannte Paten, für einen oder mehrere elektronische Stände, die dann entsprechend mit dem Namen oder Werbung versehen würden. Die alte Schützenherberge, in die am Blasitag 1908 von der damaligen Tafernwirtschaft beim "Oberen Grassl" mit den Herbergsleuten Josef und Therese Wagner, mit einem großen Fest eingezogen wurde, wird dann nach zuletzt von der Familie Rampl 58 Jahre lang betriebenen Wirtshaus, nach 110 Jahren ihren geschichtsträchtigen Dienst für den Traditionsverein der Steeger Schützen und die Steeger Bürger erfüllt haben. Es wird eine Ära zu Ende gehen und ein neues, modernes und digitales Zeitalter für die Steeger Schützen und der Bürger von Steeg und Umgebung, beginnen. Bilder vom Baufortschritt des Steeger Schützenheimes sind auf der Website und Facebook der SG Steeg 1886 zu sehen. Zahlreiche Ehrungen bei der Mitgliederversammlung Bei der Mitgliederversammlung der Schützengesellschaft Steeg 1886 im neuen Schützenheim, in das vorher feierlich eingezogen wurde, sind auch  zahlreiche Mitglieder ausgezeichnet worden. So konnte Gauschützenmeister Erich Jungwirth und die Schützenmeister Franz Schmid und Wolf Thoma für 25  Jahre Mitgliedschaft, Barbara Ramsauer, Holger Schmidt, Max und Therese Seider, für 40jährige Mitgliedschaft, Thomas Hanslmaier, für 50 Jahre  Mitgliedschaft, Peter Hartl, Renate Rampl, Edi Schweiger und für 60 Jahre Mitgliedschaft, Anton Rampl sen. auszeichnen. Ihnen folgten die Auszeichnungen mit der BSSB-Damenspange für die große Unterstützung und Versorgung der Helfer beim Schützenheimbau mit Brotzeit,  Mittagessen, sowie Kaffee und Kuchen, dies waren Emmi Attenhauser, Bettina Gruber, Burgi Hagl, Monika Hiermer, Annemarie Rinberger, Lieselotte Rott,  Gabi Schmid, Gisela Schmidt, Resi Seider, Hilde Thran, Maria Weindl, Michaela Koller, Claudia Rodler, Carolin Berthold, Regina Genzinger, Rosina Rampl, Barbara Seider, Rosmarie Thoma und Maria Hargasser.  Mit der Fahnennadel in Silber wurden Gerhard Neudecker und Edi Schweiger ausgezeichnet und mit der Silbernen Gams Georg Hagl sen., Manfred Hagl,  Georg Kopplinger, Florian Thoma und Georg Weindl geehrt. Die BSSB-Nadel Grün erhielten Alfred und Johanna Franzl, sowie Gerhard Neudecker. Mit der  besonderen Auszeichnung, dem Protektoratsabzeichen ehrte Gauschützenmeister Jungwirth die beiden Schützenmeister Franz Schmid und Wolf Thoma.  Alle Geehrten wurden mit großem Beifall bedacht, waren sie auch neben vielen anderen, die Garanten beim Schützenheimbau. Mit Steeger Schützenmarsch ins neue Heim  Mit dem Steeger Schützenmarsch, der erstmals 1986 beim 100jährigen Gründungsjubiläum gespielt wurde, ist die  Mitgliederversammlung im voll besetzten neuen Schützenheim eröffnet worden. Vorher zogen die Steeger Schützen, allesamt  schneidig gewandet, von der alten Schützenherberge mit der Fahne und der Steeger Schützenscheibe voran, ins daneben liegende  neue Schützenheim ein. Schützenmeister Franz Schmid und sein Stellvertreter Wolf Thoma schienen erkennbar erleichtert, dass das  Schützenheim durch höchste Anstrengung aller Helfer, auf den Punkt fertig geworden ist. Sichtlich erfreut und ebenso ergriffen,  begrüßte Franz Schmid im mit über 70 Personen vollbesetzten, prächtigen, und gemütlichen Schützenheim, auch  Gauschützenmeister Erich Jungwirth, Bürgermeister Thomas Einwang, Ehrenschützenmeister Karl Borromäus Habermeier,  zahlreiche Ehrenmitglieder und Gemeinderäte. Dem folgte vor dem Hintergrund des Schützenheimbaus und der zahlreichen Helfer natürlich eine große Anzahl von Ehrungen von  langjährigen Mitgliedschaften über die Damenspange, der Silbernen Gams, der BSSB-Nadel in Grün bis hin zum  Protektoratsabzeichen und Ehrenmitgliedschaft.   Darauf brachte Schützenmeister Franz Schmid den gesamten Ablauf des Schützenheimbaus in chronologischer Weise allen  Anwesenden nochmals in Erinnerung. Von den ersten Gedanken in 2008, den Verhandlungen mit dem Bräu z'Loh hinsichtlich des  Grundstückskaufes, dem Planungs- und Zuschußverfahren, dem Spatenstich am 20.9.2016 mit anschließenden kurzfristigen  Verzögerungen, schließlich dem Baubeginn am 20. April 2017 bis hin zum Einzug am 12. Oktober 2018. Nach einer Bauzeit von  knapp eineinhalb Jahren mit bisher 6800 Arbeitsstunden konnte schließlich am 12. Oktober 2018 ins neue nahezu vollständig  fertiggestellte Schützenheim eingezogen werden. Am Freitag, 19. Oktober wird dann erstmals ein Schießabend im neuen  Schützenheim mit modernsten vollelektronischen Schießständen abgehalten. Die offizielle Einweihung findet dann allerdings erst  Anfang Juni 2019 statt.   Ihnen folgte der ehemalige Schützenmeister und Sportleiter und aktuell Chronist des Vereins, Franz Rampl. Er hat in den  vergangenen Jahren seine bis 1986 erstellte Chronik überarbeitet, aktualisiert, mit Fotos bestückt und dazu eine Neufassung der  Chronik von 1886 bis 2018, also bis zum Einzug ins neue Schützenheim erstellt. Er übergab sie an die beiden Schützenmeister  Schmid und Thoma und dankte ihnen gleichzeitig für die große Leistung, die sie zusammen mit zahlreichen Helfern beim  Schützenheimbau erbracht haben, wofür sie stürmischen Applaus von der Versammlung erhielten. Gleichzeitig wies er besonders  die Schützenjugend mit dem Ausspruch darauf hin: "Wer seine Vergangenheit nicht kennt, hat keine Zukunft". Sie sollen auch  zurückschauen, wie ihre Vorgänger und Vorfahren, den Verein geführt und geprägt haben, von denen sie auch einiges in die neue  digitale Ära mitnehmen können, denn mit diesem Tag ende eine Ära, auch für das letzte Steeger Wirtshaus und beginne wie 1908  mit dem feierlichen Einzug ins damals neue Wirtshaus von Steeg, mit dem Schützenheim, eine neue Ära.  Es ist soweit  -  eine neue Ära beginnt Unser neues Schützenheim          Schützenheimbau Der Film - Teil 1 Rohbau von Franz Rampl Rohbau Bildergalerie    oder https://www.magentacloud.de/lnk/lGzrLWKb Ein Strahlen lag über Steeg Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen wurde der Schützenheimbau der Schützengesellschaft Steeg 1886 mit der Einweihung und einem Tag der offenen Tür nach einer arbeitsintensiven Bauzeit von etwas über zwei Jahren, offiziell abgeschlossen und groß gefeiert.Eingeleitet durch einen Choral von der Buchbacher Blasmusik zelebrierte die Gemeindereferentin Marina Bauer, selbst eine versierte Sportschützin, die Einweihungsandacht. In ihrer launigen, aber doch tiefgründigen, auf das Schützenwesen bezogenen und im Dialekt gehaltenen Einleitung, blickte sie unter dem Leitsatz: "A langa Weg liegt hinta eich" zurück. Dabei gab sie einem Querschnitt von der Bauentscheidung, Planung bis zur Fertigstellung mit all seinen Fragen, Problemen und Überzeugungsarbeit, geleitet vom christlichen Glauben. Sie hob dabei die stets vorhanden Gemeinsamkeiten und den immerwährenden Zusammenhalt der Steeger Schützen hervor. Auch die Lesung, von der Kassenwartin Lieselotte Rott, hatte einen sportlichen Inhalt und die Fürbitten der Jungschützen rundeten inhaltsvoll die feierliche Einweihungsandacht ab, die mit "Großer Gott" und dem "Bayernlied" stimmgewaltig zusammen mit der Buchbacher Blasmusik endete. Mit Pfarrer Herbert Aneder, den Ehrengästen, der Vorstandschaft und dem Bauausschuss hat Gemeindereferentin Marina Bauer schließlich dem Schießstand und den Aufenthaltsräumen für die Erwachsenen und die Schützenjugend mit Weihwasser und Weihrauch den Segen erteilt. Vor dem gemeinsamen Mittagessen kamen natürlich die Ehrengäste mit ihren Grüßen zu Wort. So Pfarrer Herbert Aneder, der überrascht und beeindruckt war, dass bereits Kreuze im Aufenthaltsraum und Schießstand Platz gefunden haben und damit auch "der Herrgott im Visier" sei. Reinhard Priller, Zweiter Gauschützenmeister konstatierte in Vertretung vom Gauschützenmeister Erich Jungwirth, dass die Steeger etwas Beeindruckendes geschaffen haben, nicht nur für Steeg und Umgebung, sondern für den ganzen Schützengau Mühldorf und darüber hinaus und sprach ihnen dafür seine Anerkennung aus. Mit dem Zitat: "Steine und Mörtel bauen ein Haus, Geist und Liebe schmücken es aus" überreichte er Schützenmeister Franz Schmid den Erinnerungsteller des Schützengaues Mühldorf. Es liegt ein "Strahlen" über Steeg, so Bürgermeister Thomas Einwang, denn das Steeger Schützenheim sei ein bedeutender Meilenstein in der bewegten, über 130jährigen Vereinsgeschichte. Dazu stellte er fest, es sei ein Festtag für die Schützengesellschaft, die Dorfgemeinschaft Steeg und den gesamten Markt Buchbach. Nicht nur für die aktuelle, sondern vor allem auch für die kommenden Generationen sei hier eine neue Heimat geschaffen worden, die langfristig den Erhalt und das Fortbestehen der Schützengesellschaft, sichere. Vorbildlich hätten die Verantwortlichen, aber auch alle Helfer dieses umfangreiche und kostspielige Projekt angegangen und durch immensen Arbeitseinsatz und Eifer mit über 7000 Arbeitsstunden auch abgewickelt. Die SG Steeg sei nicht an die Marktgemeinde herangetreten und eine Sportstätte für das Weiterbestehen der Steeger Schützen gefordert, sondern festgestellt: Wir machen dies selbst, brauchen aber die Unterstützung der Gemeinde. Mit einem angemessenen Zuschuss kam sie dieser Bitte nach. Die Steeger nehmen so eine Vorbildfunktion für viele andere Vereine ein und zeigen, was durch Zusammenhalt und gemeinsame Ziele geschaffen werden könne, dies sei nicht alltäglich. Er übergab zum Ausschmücken, wie vom 2. Gauschützenmeister ausgeführt, an Schützenmeister Franz Schmid, das Gemeindewappen in Glas, das im Aufenthaltsraum seinen Platz finden soll. Mit etwas bewegter, aber freudiger Stimme dankte Franz Schmid für die lobenden Grußworte und ließ den chronologischen Ablauf von den Anfängen der Entscheidung bis zum Bauabschluss nochmals kurz Revue passieren. Er dankte dabei vorrangig der Brauerei Lohmeier, dass sie das Grundstück zum Kauf zur Verfügung gestellt habe, womit das neue Schützenheim überhaupt erst möglich wurde. Er dankte auch all seinen Vorgängern im Vorstands- und Schützenmeisteramt, namentlich Thomas Rinberger, Gottfried Rampl, Michael Lehmeier und Christian Ondruschek, die eine solide finanzielle Basis als Grundstock für den Bau geschaffen haben. Natürlich dankte er all seinen Vereinsmitgliedern, Gönnern, Spendern und auch Helfern außerhalb des Vereins, ohne die dieses für Steeg wohl einmalige Projekt nicht zu schaffen gewesen wäre. Bemerkenswert dabei ist, dass sich gerade die Schützenjugend voll und engagiert in den Schützenheimbau eingebracht habe. Er dankte den Patenvereinen Altschützen Buchbach, vor allem den "Oachner Schützen", der SG Walkersaich, die nicht nur am Bau die beim Patendank versprochenen Arbeitsstunden eingebracht haben, sondern am Festtag den Service bei den Getränken und Kaffee und Kuchen übernahmen.Als Ziele gab Franz Schmid am Schluss seiner Ausführungen aus, die Schulden zügig wegzufertigen, die Jugend- und Vereinsarbeit weiter zu forcieren und das Schützenheim mit Leben zu erfüllen, so finde bereits am Freitag, 7. Juni ein Sommerschießabend mit Stammtisch statt, zu dem er alle herzlich einlud. In gemütlicher Runde bei Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen, der Besichtigung des Schützenheimes klang der Festtag schließlich aus. Dabei lief im Aufenthaltsraum durchgehend ein Diafilm über die gesamte Bauphase, der viele Erinnerungen weckte, und die Jungschützen führten, wie dann auch am Tag der offenen Tür, einen Wettbewerb im Blasrohr-, und Lichtgewehrschießen für die Kinder durch.Am Folgetag, dem Tag der offenen Tür herrscht von frühmorgens beim Frühschoppen mit Weißwürsten, über das vollbesetzte Zelt beim Mittagstisch, bis hin zu Kaffee und Kuchen, ein ständiges Kommen und Gehen mit gleichzeitiger Besichtigung des gelungenen und sehenswerten Schützenheimes. Darunter natürlich zahlreiche Vereinsvertreter aus dem Schützengau Mühldorf und den angrenzenden Schützengauen, die sich eingehend durch die Schützenmeister Franz Schmid und Wolf Thoma informieren ließen. Von allen Seiten gab es hierfür Anerkennung und Lob. Eine erwähnenswerte Besonderheit gab es kurz vor dem Frühschoppen, als auf der angrenzenden Wiese die Schützen ausschwärmten und ein Rehkitz vor dem sicheren Mähtod retteten. Ein gutes Ohmen für die Zukunft des Steeger Schützenheims und seiner Schützen. Einweihung Schützenheim Steeg am 1./2. Juni 2019 Steeger Schützen haben sich eingelebt  Eine Schießsaison im neuen Schützenheim und deren Einweihung haben die Steeger Schützen nun hinter sich. Nach arbeitsreichen Jahren, in denen der  Schießbetrieb und das gesellschaftliche Leben des Vereins zudem in vollem Umfang aufrechterhalten wurde, fand nun in gelassener Stimmung und von  sportlichen Erfolgen gekennzeichnet, die Mitgliederversammlung im neuen Heim statt. Schützenmeister Franz Schmid begrüßte die zahlreichen Mitglieder, Jungschützen und Schützenfrauen und bat auch gleich Sportleiter Wolf Thoma um  seinen Bericht über die sportlichen Ereignisse der abgelaufenen Saison. Dieser hob besonders die Leistungen bei den regionalen und überregionalen  Meisterschaften hervor, bei denen sich die Steeger bis hin zu den Deutschen Meisterschaften qualifizieren konnten. Erfreulich war natürlich der Sieg der  Damen bei der Oberbayerischen Meisterschaft in KK liegend durch Elke Thran und dem 3. Platz in KK 50m mit der Mannschaft zusammen mit Alexandra  Schott und Angelika Rothbauer und durch Elke Thran mit dem 3. Platz in KK liegend bei der Bayerische Meisterschaft und damit der Qualifikation zur  Deutschen Meisterschaft. Aber auch die Jungschützen und LP-Schützen konnten sich für die Oberbayerische Meisterschaft qualifizieren, konnten dort  aufgrund ihres erstmaligen Starts und der damit verbundenen Nervosität, keine vorderen Plätze belegen. Besonders erfreulich waren aber die guten  Platzierungen bei den Gaurundenwettkämpfen, nicht nur der LG-Mannschaft Steeg I, die nach dem ungeschlagenen Aufstieg in die Gauliga im letzten Jahr,  nun erneut ungeschlagen in die Gauoberliga aufsteigt, sondern auch die guten Plätze der Nachwuchs- und der LP-Mannschaft, die sich enorm gesteigert  haben. Für die guten Leistungen in der Nachwuchsmannschaft und bei den Meisterschaften wurden Anna Aigner, Lisa Schmid und Jakob Koller in den  Jugendgaukader des Schützengaues Mühldorf berufen. Sportleiter Wolf Thoma bat, nachdem nun die arbeitsreiche Zeit des Neubaus vorbei sei, wieder um  eine stärkere Beteiligung bei den Schieß- und Trainingsabenden und auch bei der Vereinsmeisterschaft. Ihm folgte schließlich der ausführliche und  detaillierte Bericht über das abgelaufene Schießjahr durch Johanna Franzl. Sie ist seit der Wiedergründung des Vereins 1950, erst die dritte Protokollführerin  und trat mit ihren launigen Berichten voll in die Fußstapfen ihrer Vorgänger Josef Kreuzpointner und Herbert Holbl. Für ihren Bericht bekam sie nicht nur von  der Versammlung, sondern auch von Gauschützenmeister Erich Jungwirth in seinem Grußwort ein Extralob. Ebenso auch die Kassenwartin Lieselotte Rott.  Sie berichtete nicht nur über einen dem Schützenhausbau entsprechend angemessen, guten Kassenstand, sondern hatte mit der finanziellen Abwicklung des  Schützenheimbaus auch eine erhebliche Arbeitsbelastung, wofür auch sie einen Extraapplaus bekam. Dies stellten auch die Kassenprüfer Florian  Lantenhammer und Resi Seider fest, die eine einwandfreie Kassenführung bestätigten und die Entlastung vorschlugen. Sie wurde ohne Gegenstimme erteilt. Ein besonderer Punkt der Versammlung waren die Ehrungen durch die Schützenmeister Franz  Schmid, Wolf Thoma und Gauschützenmeister Erich Jungwirth, die den Geehrten nicht nur  gratulierten, sondern auch den Dank für ihren Einsatz für das Schützenwesen aussprachen.  Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft: Josef Rauscheder; für 40 Jahre: Hans Fischbacher,  Erhard Kroha und Josef Reiser sowie für 50 Jahre Mitgliedschaft: Annemarie Rinberger. Die  Silberne Gams für besonders sportliche und gesellschaftliche Leistungen erhielten: Alexander  Fischer, Georg Hagl jun., Christoph Neudecker, Maria Neudecker, Michael Neudecker und  Florian Lantenhammer. Bevor Schützenmeister Schmid zum Abschluss der Versammlung kam, überbrachte  Gauschützenmeister Erich Jungwirth die Grüße des Schützengaues, freute sich über das  gelungene Schützenheim, würdigte die Arbeit der Verantwortlichen für das gemeinsame  Schützenwesen und wünschte eine erfolgreiche und unfallfreie Saison. Schützenmeister Schmid  brachte noch einige Sicherheitshinweise, Hinweise zum Datenschutz, teilte mit, dass noch einige Chroniken zum Kauf bereitstehen, dass die Schützenjugend Michael Zirnbauer und Lisa Schmid als Jugendvertreter gewählt haben und ein neues Gewehr  gekauft werden soll. Die von Franz und Claudia Drexler gestiftete Hochzeitsscheibe soll in den nächsten Schießabenden ausgeschossen werden. Mit der  Terminvorschau beendete er die Versammlung.  2018 2019 Bildergalerie    oder https://www.magentacloud.de/lnk/VIgKCucg (klick oder kopieren und in Browser einfügen!)