Schützengesellschaft Steeg 1886 e.V. Steeger Schützen             Schützenheim:    Steeg 13    84428 Buchbach             Anschrift:             Franz Schmid, 1. Schützenmeister    Gumpolding 2a    84428 Buchbach          SG Steeg 1886 [ Zurück ] Chronik 125 Jahre 1886 2011 Copyright by SG Steeg 1886 e.V.      ©   2012  -   All Rights Reserved (2006 bis 2012) 2012: 125 Jahre Schützengesellschaft Steeg 1886      -    Fotos Festakt mit Fest(Fackel-)zug und Jubiläumsabend im Kulturhaus in Buchbach Steeger Schützen kaufen Grundstück für Schützenheimbau  -  Erstellung einer Homepage Mitgliederversammlung, 21.09.2012 Voll besetzt war das Schützenheim in Steeg bei der Mitgliederversammlung. Erfreulich die große Anzahl von Jungschützen und auch weil eine   richtungsweisende Entscheidung über den Kauf eines Grundstücks für den Schützenheimbau anstand, der, bei nur zwei Enthaltungen, mit über-  wältigender Mehrheit angenommen wurde. Wenn auch noch nicht darüber abgestimmt wurde, war dies doch auch ein klares Votum für einen   Schützenheimbau auf dem Gelände zwischen der bisherigen Schützenherberge und dem Anwesen Dick in Steeg, für das hinsichtlich eines   Schützenheims auch bereits Baureife besteht. Schützenmeister Franz Schmid war sehr erfreut über den überwältigenden Besuch, bei der er neben  Ehrenschützenmeister Karl Habermeier, den Ehrenmitgliedern auch die Gemeinderäte Josef Hargasser und Anton Bauer jun. begrüßen konnte.  Nach dem gemeinsamen Abendessen stellte Franz Rampl die neue Homepage für die Mitglieder die keinen Zugang zum Internet haben, vor. Die mit   sehr geringen finanziellen Mitteln erstelle Website fand sehr großen Zuspruch bei den Besuchern, vor allem auch, die vielen alten Bilder aus der Zeit  nach der Wiedergründung des Vereins ab 1950, aber auch die aktuellen Bilder und Seiten. Rampl wies darauf hin, dass die Steeger Schützen damit  weltweit wahrgenommen werden können, aber die Seite nur dann aufgerufen wird, wenn sie laufend aktualisiert wird, wozu er auf laufende und schnelle Infos angewiesen sei. Christbaumversteigerung in Steeg seit 1887   ->Zeitungsbericht ! Da im Oktober die geplanten Veranstaltungen der Ortsvereine wegen der Orgelweihe durcheinander gebracht wurden, kamen wir mit unserem  Kirtafest in Terminschwierigkeiten. Der Verein entschloss er sich stattdessen im Sommer ein Fest zu veranstalten. Nachgedacht wurde über eine  Sonnwendfeier. Nötig war nur noch ein geeigneter Platz für dieses Fest. Diesen stellte uns dankbarer Weise die Fam. Weindl zur Verfügung.  Viele Vereinsmitglieder waren im Einsatz um den Gästen einen schönen Abend zu bescheren, was er dann auch wurde. Eine laue Sommernacht  wie wir sie uns nicht schöner hätten wünschen können und gutes Essen und sogar eine Bar taten das ihrige dazu. Der Weiher bot sich an um ein  etwas anderes Sonnwendfeuer zu gestalten. So wurden mehrere Feuerstellen auf dem Wasser entzündet und das Gelände mit Lichtern  dekoriert. Als dann bei Einbruch der Dunkelheit der „Doier Weiher“  sich in ein Lichtermeer verwandelte, wurde es so richtig romantisch. So  mancher Gast kam in Urlaubsstimmung. Noch einige Zeit danach schwärmten die Gäste vom „Weiher in Flammen“.   2006: Entstehung des Sommerfestes “Weiher in Flammen” Michael Lehmeier hatte sich bei der letzten Neuwahl nicht mehr als Kandidat zur Verfügung gestellt, er wurde aber mangels eines anderen  Kandidaten weiter als Vorstand bestimmt. Die Neuwahl war nun notwendig, weil Vorstand Michael Lehmeier nun abschließend seinen Rücktritt  erklärt hat. Nach reger Diskussion wurde 1. Schützenmeister Franz Schmid in Personalunion zum 1. Vorstand von der Versammlung einstimmig  gewählt. Franz Schmid nahm die Wahl an. Es wurde festgestellt, man müsse sich zu nächsten Wahl frühzeitig Gedanken machen, ob nicht eine  Satzungsänderung, die das Amt des ersten Vorstandes ausschließt, erfolgen soll.  2007: Rücktritt von Vorstand Michael Lehmeier 2008: 55jähriges Herbergsjubiläum  Die Familie Rampl stiftete anlässlich ihres 55.- jährigen Jubiläums ihrer Gastwirtschaft eine Schützenscheibe. Diese wurde an zwei Schießabenden auf einen 155 Teiler ausgeschossen und von Max Deinböck gewonnen. 2009: Herbergsleute Rampl hören auf   (1.8.1951 - 21.9.2009) Schützen suchen ein neues Zuhause     -     Steeger vor wichtiger Entscheidung Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung beschäftigte die Anwesenden nur ein Thema: Wohin ? Denn die Tage des bisherigen  Vereinsheims sind gezählt. Das Gasthaus Rampl in Steeg schließt seine Pforten im Laufe dieses Sommers.  Schützenmeister Franz Schmid nannte Möglichkeiten wie Umzug oder „Unterschlupf“ in andere Gaststätten der Umgebung. Aus oder Umbau  vorhandener Räumlichkeiten. Alle Alternativen erwiesen sich als Notlösungen. Vor allem war die einhellige Meinung. „Die Steeger Schützen  gehören nach Steeg“. Besonderes Interesse erweckte die von Architektin Christa Schwarzmoser erstellte Skizze eines kompletten Neubaus auf dem Grundstück an der  Gewerbestraße mit sechs bis acht Schießständen, Gastraum, Küche, Toiletten. Der Schützenmeister berichtete, er habe beim Besitzer, dem Bräu  z´Loh, schon einmal vorgefühlt.  Großen Beifall erntete der von einem Mitglied (Anm.: “Huse”) spontan verkündete Vorschlag, er würde vielleicht erst einmal für ein Jahr, den Wirt  im noch bestehenden Gebäude machen, damit die Schützen „nicht im Regen stehen“ und einmal in der Woche öffnen. Josef Schmid griff diesen  Vorschlag auf und meinte, man sollte nicht in fünf verschiedene Richtungen spekulieren, wenn der Verein sowieso in Steeg bleiben soll.  In der Diskussion wurden Möglichkeiten erörtert, wer im Falle eines Neubaus Eigenleistungen einbringen kann. Die Zusammenkunft war laut  Schützenmeister Franz Schmid zunächst als Denkanstoß gedacht, weitere Versammlungen würden folgen, bevor ein Beschluss gefasst werden  könne.  Ausquartierung vom Tisch    -     Nun e.V.-Verein nach Satzungsänderung Auf der Jahreshauptversammlung verkündete Schützenmeister Franz Schmid, dass die Ausquartierung der Steeger Schützen in andere Ortsteile vom Tisch sei, denn: „Die Steeger Schützen gehören nach Steeg!“  Für die nächste Saison bleibt das bisherige Vereinslokal beim Rampl auf jeden Fall erhalten, auch die Schießanlage könne weiterhin genützt werden. Für den Unterhalt seien die Schützen selbst verantwortlich. Für die weitere Zukunft wies Schmid auf den bereits früher vorgestellten Plan eines neuen Schützenheimes neben dem jetzigen Haus hin, der noch etwas nachgebessert werden solle. Schmid berichtete, dass die am 08. Dezember 2008 beschlossene neue Satzung ins Vereinsregister eingetragen worden sei und der Verein jetzt als Schützengesellschaft Steeg e.V. firmiere. Mit einem feierlichen Gottesdienst, musikalisch begleitet vom Zimbernchor aus Nord-italien, begann der Festabend zum Jubiläum der Schützen-  gesellschaft Steeg 1886. Seit 125 Jahren besteht der Verein schon. Drei Generationen haben in den letzten 125 Jahren versucht ins Schwarze zu  treffen, sagte Pfarrer Herbert Aneder in seiner Festpredigt. Es sei wichtig, das Ziel immer fest im Blick zu haben, auch wenn nicht immer alles nach  Plan verlaufe. Es gebe Fehlschüsse und Niederlagen, aber wegen eines verlorenen Wettkampfes gehe die Welt nicht unter. Man müsse jedoch  immer das Ziel vor Augen haben, um letztenendes die Königswürde zu erlangen, einen Volltreffer zu landen „und dieser Volltreffer ist Jesus“ ver-  sicherte Pfarrer Aneder. Die Fahnenabordnungen der Nachbarvereine säumten das Kirchenschiff, die mächtigen Stimmen des Zimbernchores klangen noch nach, als sich  der Zug der Festteilnehmer, angeführt von der Buchbacher Blasmusik, zum Kulturhaus begab. Dort sorgten das Volksmusitrio „Hadrachg`streiß“  für gute Stimmung. Erster Gauschützenmeister vom Schützengau Mühldorf Anton Müller dankte in seiner Festansprache, „denn der Herr Pfarrer  hat schon alles wichtige gesagt“, den Mitgliedern, dass sie dem Verein stets die Treue und ihn so am Leben gehalten haben. Dem ersten  Schützenmeister Franz Schmid überreichte er den Ehrenteller des Schützengaues Mühldorf und eine „Rarität“, die goldene Ehrennadel.  Bürgermeister Thomas Einwang gratulierte dem Jubelverein zu seiner jugendlichen Frische, er betonte, der Verein stelle „eine wichtige Seite  unserer Tradition“ dar und geben den Jugendlichen Halt und vermittle Werte. Der Bürgermeister wünschte eine unfallfreie Zukunft und Treffsicher-  heit vor dem Ziel.  Anschließend führte Gauschützenmeister Anton Müller die Ehrungen für 25-, 40-, 50-jährige Mitgliedschaft durch. Besonders gewürdigt wurde Leni  Rampl für 60 Jahre Treue zum Verein